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MTB TOUR 2015 - BERGAUFFAHREN WIRD (...) ÜBERBEWERTET
Autor: Mario Breuss | Erstellt: 11.06.2015 10:41:42 | Kategorie: Sektion Radfahren

In traditioneller Form begann die Mountainbike Tour 2015 der Sektion Radfahren: nämlich mit einer witterungsbedingten Verschiebung. Doch am Ersatztermin folgte dann der Lohn...


Die MTB Tour 2015 stand unter dem Motto "Bergauffahren wird traditionell viel zu stark überbewertet" und spricht bereits das Grundthema derselben an. Nach einer leichten Überschätzung der konditionellen Grundausstattung der PSV Mitglieder musste der einheimische Tourguide Martin Konzett schweren Herzens nach Intervention von höchster Obmannseite die erste Etappe streichen, was aber immer noch stolze 2000 Höhenmeter überließ.


10 Unerschrockene wagten sich mit der Sektion Radfahren auf die Tour

Beim Ersatztermin, welcher sich von sonnigem Gemüte zeigte, fanden sich die 10 unerschrockenen männliche Pedalritter beim Bahnhof Bludenz ein und fuhren von dort die erste höhenmeterverschlingende Etappe nach Bratsch hinauf. Bereits bei dieser ersten harten Schiebepassage durch dichtbebuschten Wald konnte der Guide seine langjährigen Ortskenntnisse unter Beweis stellen – und verfuhr sich. Dank intensiver Zen Meditation und nach einem Hinweis auf einen Schwertmeister (?) durch den Guide musste die fortan von obrigkeitskritischen Meuterei - Gedanken geplagte Gruppe die mühsam erklommenen Höhenmeter in Wärmeenergie an der Bremsscheibe verwandeln und das Ganze dann noch mal über den richtigen Weg raufschwitzen.


Runter...                                                                                  ...und wieder rauf

Solcherlei im Geiste gestärkt war am Plateau (Ludescherberg, Steinle/Sättele) angekommen die Zeit reif für die Beauty - Wertung, die Lukas Butzerin mit der Frage nach einem BIC Rasierer konkurrenzlos gewann. Den fragenden Blicken nicht ausweichend präzisierte derselbe, dass da gestern noch ein paar Härchen an den Beinen übrig geblieben seien, was einer Nachrasur bedürfe. Zweimaliges Waschen seines Rades während und nach der Tour sowie die ergänzende Feststellung, dass ein Radfahrer und sein Rad vor allem gut ausschauen müssten, bestärkte die Gruppe in der Meinung, dass der Preis wohlverdient sei.



Weil manche bei der Abfahrt nach Bludenz die Straße und wahre Helden die durchschnittlich schweren Singletrails unter die Stollenreifen nahmen, war das neuerliche Zusammentreffen der verstreuten Gruppe in Bludenz nur unter hektischem Einsatz elektronischer Kommunikationsmitteln möglich. Nach dem Weg zu fragen wäre übrigens aus geschlechtsspezifischen Überlegungen heraus als Hilfslosigkeit ausgelegt worden und konnte somit nicht in Betracht gezogen werden.





Nach dieser ersten Eingewöhnung standen die nächsten Höhenmeter an, die auf der anderen Talseite über Bürs, Außerberg, Tschengla bis zur Ronaalpe führten, wo bei bestem Bergwetter und Bergpanorama eine kurze Mittagspause zur Stärkung von Geist und Seele gehalten wurde.


Die Ronaalpe am Bürserberg


Traumhafter Blick auf die Alpenstadt Bludenz

Dort gesellte sich auch Oberst i.R. Karl Moosbrugger zur PSV Gruppe dazu. Die folgende Landesmeisterschaft wurde auf einem Teilstück zum Klamperschrofen abgehalten. Als Sieger konnte wieder einmal Lukas Butzerin brillieren, während der zweite Platz ex aequo an Klaus Winder, Werner Müller und Josef Jäger ging.



Die Abfahrt vom höchsten Punkt der Tour (Klamperschrofen) zurück nach Nenzing vernichtete neben 1200 Höhenmeter am Stück auch das Selbstvertrauen in die Fahrtechnik des heurigen Landesmeisters in allen Klassen auf Grund eines hier doch erwähnenswerten Sturzes. Glück im Unglück, die Hose blieb fast ganz und sah auch weiterhin gut aus (abgesehen von den schon erwähnten Härchen).





Egal ob Forstautobahn oder die teilweise harten Singletrails nach Nenzing hinunter gewählt wurden, die Bremsen der Teilnehmer waren akustisch und temperaturmäßig stark gefordert. Nach fast 2000 Hm und 60 km Tour fand sich die Gruppe im Gasthaus Fohrencenter ein, wo dank einer großzügigen Spende der ÖBV ein hochwertiger Bike–Rucksack sowie ein Minitool an die Mitglieder verlost wurde.


Die glücklichen Lotteriegewinner: Martin Konzett und Josef Jäger

Der Gewinner des Rucksackes war Martin Konzett, womit er künftig viel Platz für Kartenmaterial und Lebensweisheiten hat. Das Minitool ging an Josef Jäger, es darf für Reparaturarbeiten an der LPD aber trotzdem nicht eingesetzt werden.


Siegerehrung für die drei Zweitplatzierten der LM (vl:): Werner Müller, Klaus Winder und Josef Jäger

Auch die weniger Glücklichen durften sich über ein ordentliches Stück Bergkäse vom PSV freuen, um den Laktathaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Alles in allem eine gelungene und überdurchschnittlich anspruchsvolle Tour mit viel Schweiß, Spaß und landschaftlich beeindruckenden Bildern, die ihrem Motto alle Ehre machte. Zuletzt waren sich alle einig: diese Tour verdient Respekt!




Für die Sektion Rad des PSVV:
Mario Breuss und Werner Müller


» Link zum Bericht von der MTB-Tour 2014
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Link zum Bericht der SlowMotion Tour 2015
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zur Sektion Radfahren


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