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LICHT UND SCHATTEN FÜR DIE PSVV-BOARDERCROSSER
Autor: Markus Klocker | Erstellt: 11.12.2010 12:33:14 | Kategorie: Sektion Wintersport

Am 7. und 8. Dezember 2010 hatten Susi Moll und Markus Schairer beim SBX-Weltcup in Lech erstmals die Chance, vor heimischem Publikum ein Weltcuprennen zu bestreiten.

Spektatkuläre Bilder lieferte der SBX-Weltcup in Lech - Foto: FIS/Oliver Kraus

Mit dementsprechend großen Ambitionen kamen die beiden nach Lech und begannen am ersten Tag furios. In der Qualifikation sorgte Weltmeister Markus Schairer gleich für klare Verhältnisse, fixierte die Bestzeit und brachte sich für die Finalläufe der schnellsten 32 in Pole Position. Auch Susi Moll qualifizierte sich als 6. souverän für die Finalläufe der letzten 16. Somit war für das erste Flutlichtrennen der SBX-Geschichte eigentlich alles angerichtet.

Bis hier her war die SBX-Welt für Schairer (in rot) noch in Ordnung - Fotos: FIS/Oliver Kraus

Gleich im ersten Heat stand Markus Schairer in der Startbox, setzte seine Quali-Bestzeit in einen perfekten Start um und führte seinen Achtelfinallauf souverän an. Doch die Freude der heimischen Fans währte nur kurz. Unbedrängt stürzte Schairer nach wenigen Fahrsekunden, verfehlte ein Tor und musste seine Final-Ambitionen wegen "einem blöden Fahrfehler", schon früh im Schnee begraben.

Susi Moll mit den Plätzen 5 und 6 in der Quali souverän! - Fotos: FIS/Oliver Kraus

Ein ähnliches Schicksal ereilte Susi Moll. Auch sie hatte einen guten Start erwischt und sich auf den sicheren zweiten Platz gesetzt. Doch auch Moll musste unfreiwillig in den Schnee und bereits im ersten Finallauf die Segel streichen. Da mit dem Quali-Sechsten Michael Hämmerle auch der Dritte Ländle-Starter bereits im ersten Lauf stürzte, schien sich der Heimvorteil ins Gegenteil zu verkehren.

Li: Markus Schairer (in blau) fährt im Halbfinale hinterher | Susi Moll freut sich sichtlich über Platz vier - Fotos: FIS/Oliver Kraus

Doch die zweite Chance an Maria Empfängnis nützten unsere PSVV-Asse deutlich besser. Susi Moll als Fünfte und Markus Schairer als Sechster qualifizierten sich wieder souverän für die Finalläufe und legten in der ersten Runde beide mit einem Laufsieg nach. Während Susi Moll damit bereits im Halbfinale stand, setzte sich Markus Schairer in einem engen Viertelfinallauf durch und schaffte als Laufzweiter ebenfalls den Einzug ins Halbfinale.

Finale Damen: Susi Moll (schwarz + oranger Helm) absolut mit Chancen auf das Podest - Foto: FIS/Oliver Kraus

Während Schairer im Halbfinale scheiterte, erreichte Moll erstmals seit 6,5 Jahren wieder das Finale eines SBX-Weltcups und bewies damit, dass sie, nach ihrem folgenschweren Sturz der vergangenen Saison, wieder ganz die "Alte" ist. Im kleinen Finale fuhr Markus Schairer, nach spannendem Duell mit Pierre Vaultier (FRA), auf Rang zwei und belegte den 6. Endrang. Susanne Moll konnte sich im Finallauf nicht mehr entscheidend in Szene setzen, schaffte mit Platz vier aber ihr zweitbestes Weltcupergebnis. Dementsprechend groß war auch ihre Freude über den Erfolg vor heimischem Publikum: "Ich bin glücklich und stolz. Es ist voll geil, dass ich wieder zurück bin. Ich bin fast am dritten Platz drangewesen."


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