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Die Ballermänner...

Rückblick: ÖPolSV-VM im Sportschießen 2010 im Ländle

Nicht nur zu Silvester wird es laut, sondern auch wenn die Sektion Schießen ihre Sportgeräte aus dem Holster zieht, um flink durch einen Parcours zu wetzen und die Scheiben zu löchern. Um so beschaulicher wird es dann, wenn die Luftpistolen-Schützen mit einer fast schon beängstigenden Ruhe dem Zielsport fröhnen, ständig darauf aus, einen "10er" nach dem anderen zu schießen.

Die Sektion Schießen des PSV Vorarlberg betreibt nicht nur Schießsport im klassischen Sinn, sondern es wird auch das praktische Pistolenschießen (kurz PPS) unter Anlehnung an das Reglement der IPSC (International Practical Shooting Confederation) angeboten. Die Bewerbe werden in der Regel mit den dienstlich zugewiesenen Waffen, sprich Pistole Glock 17, Steyr MP88 oder AUG 77 geschossen. Es gibt jedoch auch Bewerbe mit historischem Gerät, wie zum Beispiel dem Karabiner M1.

Nachfolgend eine kurze Beschreibung der verschiedenen Bewerbe.

FFWGK:
Der Bewerb FFWGK wird mit der Glock-Pistole ein-, oder beidhändig, auf eine Entfernung von 25 Meter, mit einer Gesamtschussanzahl von 60 Patronen, geschossen, wobei die Zeit teilweise beschränkt ist. Somit ist auch hier eine gewisse Spannung vorhanden, die sicherlich ihren Reiz hat.

Die Serien werden wie folgt geschossen:
5 Schuss Probe innerhalbb 150 sek
6 Wertungsserien zu 5 Schuss innerhalb 150 sek
6 Wertungsserien zu 5 Schuss innerhalb 20 sek

MP88 bzw AUG77:
Bei dem Bewerb MP 88 handelt es sich um ein Dreistellungsmatch, das liegend, stehend und kniend, auf eine Entfernung von 100 Meter geschossen wird.

In jeder Stellung werden 20 Schuss benötigt, sodass auch hier 60 Schuss im Wettkampf abgegeben werden.

Es werden folgende Serien geschossen:
5 Schuss Probe in 1 Minute
20 Schuss liegend a 5 Schuss in 1 Minute
20 Schuss stehend a 5 Schuss in 3 Minuten
20 Schuss kniend a 5 Schuss in 2 Minuten

Das Praktische Pistolenschießen - PPS:
Im Gegensatz zu "klassischen" Schießsportdisziplinen gibt es beim PPS bzw IPSC keine Eintönigkeit. Die Übungen unterscheiden sich immer voneinander und dem Einfallsreichtum der „Parcours-Steller“ sind fast keine Grenzen gesetzt. Mehrere zusammen stehende Scheiben, bewegliche Scheiben, Stahlziele die bei einem Treffer umfallen, Strafscheiben die bei einem Treffer einen Punktabzug bewirken, Bewegung und eine jeweils passende Taktik sind die Elemente, die jede Übung zu einer neuen Herausforderung für den Schützen machen.

Die drei wesentlichen Elemente dieser Sportart heißen Diligentia, Vis, Celeritas (Genauigkeit, Kraft und Schnelligkeit) weshalb das Motto DVC im Banner der IPSC (International Practical Shooting Confederation) geführt wird. Beim PPS-Schießen muss der Schütze die drei angeführten Komponenten zur bestmöglichen Kombination zusammenführen.

Die Anfänge des PPS im Ländle:
Die ersten Landesmeisterschaften im PPS wurden bereits in den 80er Jahren veranstaltet. Federführend waren dabei die „Rösler-Brothers“ Karl-Heinz und Helmut Rösler, welche als die Pioniere des PPS in Österreich und damit für die Verbindung des sportlichen mit dem dienstlichen Aspekt des Schießens stehen. Unzählige Titel und Wettkämpfe im In- und Ausland konnten durch das dynamische Brüderpaar bisher gewonnen werden.

Aktivitäten der Sektion Schießen:
Neben der jedes Jahr stattfindenden Landesmeisterschaft des PSV gibt es auch regelmäßige Trainings auf dem Polizeischießstand in Koblach. Weiters bietet der PSVV (Schnupper-)Trainings für Interessierte im Bereich der olympischen Disziplinen (Luftpistole) an - siehe Zielsport.

Aber auch die Teilnahme an diversen Wettkämpfen im In- und Ausland steht jedes Jahr auf dem Programm. Dabei können durch die PSV Schützen immer wieder hervorragende Ergebnisse erzielt werden.
 
Trainingstermine:
In der Regel bzw nach dienstlicher Zulässigkeit werden drei Trainingstermine im Monat angeboten. Zwei Termine auf dem Polizeischießstand in Koblach (FFWGK, Langwaffe und PPS) sowie ein Termin im Schießkeller Kennelbach (nur PPS). Die Termine werden jeweils im Vormonat auf der PSV-Homepage veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner:
Obmann
Sektion Schiessen

Jürgen Höfle



juergen.hoefle@polizei.gv.at
 

Stellvertreter
Sektion Schiessen

Tobias Frohnwieser



tobias.frohnwieser@polizei.gv.at

 
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