{"id":11088,"date":"2013-11-08T00:00:00","date_gmt":"2013-11-07T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/p577717.mittwaldserver.info\/?p=11088"},"modified":"2022-09-02T08:33:17","modified_gmt":"2022-09-02T07:33:17","slug":"wettkampfbericht-matthias-buxhofer-wm-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/psv-vorarlberg.at\/?p=11088","title":{"rendered":"Wettkampfbericht Matthias Buxhofer WM 2013"},"content":{"rendered":"<p>Bei der <STRONG>IRON<FONT color=#ff0033>M<\/FONT>AN-WM <\/STRONG>2013 auf Hawaii holte sich <STRONG>Matthias Buxhofer<\/STRONG> nach 2 x WM-Silber auf der Halbdistanz nun auch den <STRONG>Vize-Weltmeistertitel<\/STRONG> auf der Langdistanz!<\/p>\n<p><FONT size=2><BR>Hier sein Bericht vom Wettkampf und der unmittelbaren Vorbereitung:<BR><br \/>\n<HR><br \/>\nNach meiner Qualifikation zur Weltmeisterschaft beim <STRONG>IRON<FONT color=#ff0033>M<\/FONT>AN <\/STRONG>Austria in Klagenfurt wollte ich mich nat\u00fcrlich m\u00f6glichst gut auf die WM vorbereiten. Zusammen mit meiner <STRONG>Frau Sabine <\/STRONG>haben wir dann in den Monaten August und September nochmals <STRONG>Vollgas im Training <\/STRONG>gegeben. F\u00fcr mich verlief die Vorbereitung sehr gut und ohne irgendwelche Komplikationen.<BR>Insgeheim hatte ich das Ziel in Hawaii unter die <STRONG>Top 5<\/STRONG> in meiner Altersklasse zu kommen, um bei der Siegerehrung auf dem Podium zu stehen und ein der <STRONG>begehrten Troph\u00e4en <\/STRONG>in Empfang nehmen zu d\u00fcrfen. Wie schwer das werden w\u00fcrde, wusste ich bereits von meiner ersten Teilnahme&nbsp;von 2009,&nbsp;als ich den 10. Platz erreicht hatte.<BR><BR>Am<STRONG> 3. Oktober 2013<\/STRONG>&nbsp;ging es dann los mit der<STRONG> langen Reise nach Hawaii<\/STRONG>. Vor Ort galt es sich an die&nbsp;zw\u00f6lfst\u00fcndige Zeitverschiebung und an das tropische Klima anzupassen. Leider verlief es f\u00fcr meine Frau nicht ganz optimal, da sie nach einem Bootsausflug an einer Erkrankung des Innerohrs und damit verbundenen Schwindelgef\u00fchlen litt. Die Trainingseinheiten bis zum Start konnten wir dennoch absolvieren. Bis zum Start am 12. Oktober um 07.00 Uhr war dann&nbsp;jedoch zum Gl\u00fcck alles wieder im gr\u00fcnen Bereich und wir standen <STRONG>gemeinsam an der Startlinie<\/STRONG>. Auf diesen Moment hatte ich zusammen mit meiner Frau Sabine 4 Jahre lang hin&nbsp;trainiert, da es unser gro\u00dfes Ziel war gemeinsam bei der WM in Hawaii an den Start zu gehen.<BR><BR>Im Rennen verlief dann alles nach Plan. Nach den \u00fcblichen Auseinandersetzungen beim Schwimmen, kam ich nach <STRONG>1 Stunde und 6 Minuten <\/STRONG>als ca. 800. Teilnehmer aus dem Pazifik. In meiner Paradedisziplin dem Radfahren gab ich dann gleich Vollgas. Platz um Platz konnte ich mich nach vorne arbeiten und kam als <STRONG>46. Teilnehmer <\/STRONG>in die zweite Wechselzone. F\u00fcr die 180 km ben\u00f6tigte ich <STRONG>4 Stunden 35 Minuten<\/STRONG>, was etwas weniger als <STRONG>40 km\/h im Schnitt<\/STRONG> war. Trotz meiner guten Leistung beim Radfahren war ich immer noch von weiteren Gegnern in meiner Age Group umgeben. Da jedoch alle Age Group\u00b4s zusammen gestartet waren, war f\u00fcr mich nicht genau ersichtlich wer in meiner Altersklasse ist. \u00dcber meine genaue Platzierung im Rennen wusste ich nie genau Bescheid, ich ahnte jedoch das ich in den Top 5 in meiner Altersklasse liege.<BR><BR><STRONG>Das Laufen<\/STRONG> ging ich es relativ locker an. Mein Training hatte ich auf eine Marathonzeit von 3 Stunden 10 Minuten ausgelegt. Auch wusste ich aus meiner ersten Teilnahme, dass es auf der Laufstrecke noch ganz sch\u00f6n hei\u00df werden w\u00fcrde und eine <STRONG>st\u00e4ndige K\u00fchlung <\/STRONG>des K\u00f6rpers notwendig war. So griff ich mir bei jeder Labe alles was ich kriegen konnte: Wasser, Eis, Cola, Gel, Schw\u00e4mme etc. Viele die mich auf den ersten 10 km \u00fcberholt hatten, traf ich dann nach km 30 wieder. Im legend\u00e4ren&nbsp;<STRONG>Energy Lab<\/STRONG>, dem hei\u00dfesten Punkt der Strecke (<STRONG>ca. 40\u00b0 Grad<\/STRONG>) hatte ich kurzzeitig ein Tief. Als mich dann jedoch zwei Konkurrenten einholten, konnte ich mit diesen gemeinsam wieder Tempo aufnehmen.<BR><BR>Zu diesem Zeitpunkt rechnete ich auch zum ersten Mal die <STRONG>m\u00f6gliche Endzeit<\/STRONG> aus. Dabei habe ich bemerkt, dass sich eine Zeit <STRONG>unter 9 Stunden <\/STRONG>ausgehen k\u00f6nnte. Ich habe dann nochmals alle Reserven mobilisiert und bis zur Ziellinie alles gegeben. Als ich dann allerdings am <STRONG>Ali Drive <\/STRONG>in die <STRONG>Zielgrade <\/STRONG>einbog hatte ich die 9 Stunden Marke jedoch schon \u00fcberschritten. Schlussendlich wurde es eine Endzeit von <STRONG>9 Stunden und 41 Sekunden<\/STRONG>. Mit dieser Zeit stellte ich eine neue <STRONG>Vorarlberger Bestzeit <\/STRONG>auf, auch war ich <STRONG>bester \u00d6sterreicher<\/STRONG>. In meiner Altersklasse wurde ich<STRONG> Vizeweltmeister<\/STRONG>.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/www.psv-vorarlberg.at\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2013_11_08_tri_hawaii_01.jpg\"><BR><FONT size=1>Das Ergebnis von 4 Jahren konsequenter Trainingsarbeit: gl\u00fcckliche Finisher bei der IRONMAN-WM auf Hawaii<\/FONT><BR><BR>Im Ziel wartete ich dann auf meine Frau Sabine. Ich musste jedoch wie immer nicht lange warten, nach ca 10 Stunden und 30 Minuten \u00fcberquerte auch sie die Ziellinie. Nach einer kurzen Pausen gingen wir dann noch zur <STRONG>Finish Linie Party<\/STRONG> um die letzten Teilnehmer zu empfangen. Die Atmosph\u00e4re und Stimmung war unbeschreiblich. Wir Beide waren gl\u00fccklich \u00fcber das erreichte Ziel, bei einem der schwersten Ironman\u00b4s erfolgreich gefinisht zu haben.<BR><BR>Am n\u00e4chsten Abend bei der Siegerehrung durfte ich eine der hei\u00df begehrten Troph\u00e4en, eine sogenannte <STRONG>&#8220;Emeke&#8221;<\/STRONG>, in Empfang nehmen, die nur die <STRONG>Top 5<\/STRONG> jeder Altersgruppe erhalten. Wie auch schon 2009 war Hawaii eine Reise wert. Viele Topsportler, viel Emotionen, viel Energie und eine traumhafte Natur treffen hier am Pier von Kona aufeinander. <STRONG>Es lohnt sich einmal dabei zu sein, um diesen unbeschreiblichen Tag selbst zu erleben.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/www.psv-vorarlberg.at\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/2013_11_08_tri_hawaii_05.jpg\"><BR><\/STRONG><FONT size=1>Hei\u00df begehrt: &#8220;Emeke&#8221; hei\u00dft die Troph\u00e4e, die nur die Top 5 jeder Altersklasse in Empfang nehmen d\u00fcrfen<\/FONT><BR><BR>Zuletzt m\u00f6chte ich mich nat\u00fcrlich bei allen Unterst\u00fctzern und G\u00f6nnern bedanken. Einen besonderen Dank gilt dem BMI Sportkader und nat\u00fcrlich der Unterst\u00fctzung durch meine Frau. Ohne sie w\u00e4re eine so tolle Leistung nicht m\u00f6glich gewesen. <\/FONT><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der IRONMAN-WM 2013 auf Hawaii holte sich Matthias Buxhofer nach 2 x WM-Silber auf der Halbdistanz nun auch den Vize-Weltmeistertitel auf der Langdistanz! Hier sein Bericht vom Wettkampf und der unmittelbaren Vorbereitung: Nach meiner Qualifikation zur Weltmeisterschaft beim IRONMAN Austria in Klagenfurt wollte ich mich nat\u00fcrlich m\u00f6glichst gut auf die WM vorbereiten. 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