{"id":11111,"date":"2013-07-27T00:00:00","date_gmt":"2013-07-26T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/p577717.mittwaldserver.info\/?p=11111"},"modified":"2022-09-02T08:33:18","modified_gmt":"2022-09-02T07:33:18","slug":"prodinger-schwendinger-finishen-transalp-rennrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/psv-vorarlberg.at\/?p=11111","title":{"rendered":"Prodinger\/Schwendinger finishen Transalp Rennrad"},"content":{"rendered":"<p>Vom 23. &#8211; 29. Juni 2013 wurde die <STRONG>Tour Transalp 2013<\/STRONG>, eines der schwersten Radrennen f\u00fcr Hobby-Rennradfahrer \u00fcber <STRONG>830km und 18.000 H\u00f6henmeter<\/STRONG>, ausgetragen.<\/p>\n<p><FONT size=2><BR><IMG border=0 src=\"assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_09.jpg\"><BR><FONT size=1>rund 700 Teams (1400 Fahrer) warten auf den Start zur Transalp 2013<\/FONT><BR><BR>Im Sommer 2012 fassten <STRONG>Hanspeter Schwendinger <\/STRONG>und <STRONG>Thomas Prodinger<\/STRONG> den Entschluss, an diesem extrem anspruchsvollen Etappenrennen f\u00fcr Hobby-Rennradfahrer teilzunehmen. Das geplante Rennen f\u00fchrte dabei in <STRONG>7 Tages-Etappen <\/STRONG>von <STRONG>Sonthofen <\/STRONG>nach <STRONG>Arco am Gardasee<\/STRONG>. Der Streckenplan hatte beeindruckende 830 km und 18.000HM zu Buche stehen!<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_strecke.png\"><BR><BR>Insgesamt standen den Teilnehmern auf ihrem Weg an den Gardasee&nbsp;also <STRONG>19 Alpenp\u00e4sse<\/STRONG> im Wege, darunter so klingende Namen wie&nbsp;Flexenpass, Hahntennjoch, Passo Mortirolo, Passo Tonale und nicht zuletzt noch das &#8220;Dach der Tour&#8221;, <STRONG>das Stilfserjoch<\/STRONG> (2780m). Zus\u00e4tzliche Herausforderung f\u00fcr die Teilnehmer waren die widrigen Witterungsbedingungen im Juni, die mehrfach f\u00fcr Schneefall und Frost sorgten und das Rennradfahren nicht gerade leichter machten.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_08.jpg\"><BR><FONT size=1>Nach 30 beschwerlichen Stunden gl\u00fccklich in Arco\/Gardasee angekommen: Thomas und Hanspeter<\/FONT><BR><BR><STRONG>Fazit von Thomas und Hanspeter <\/STRONG>nach dem erfolgreichen <STRONG>Finish<\/STRONG> <STRONG>am Gardasee<\/STRONG>: <EM>&#8220;Bei der Zieldurchfahrt in Arco mit einer reinen Fahrzeit von 30:22 Stunden (38. Rang Grandmaster \/ 260. Overall) wurde uns erst so richtig bewusst, wieso man sich so ein Rennen antut. Nach all den Qualen&nbsp;bleibt das Bewusstsein, etwas Besonderes geschafft zu haben.&#8221; <\/EM><BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_05.jpg\"><BR><FONT size=1>Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt &#8211; ein abgedroschener aber wahrer Spruch<BR><\/FONT><BR><FONT size=1><FONT color=#003366><STRONG><\/STRONG> <\/FONT><\/FONT><a href=\"http:\/\/www.tour-transalp.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><FONT color=#021f59 size=2><STRONG>Homepage Tour Transalp 2013<\/STRONG><\/FONT><\/A><FONT size=1><STRONG><FONT color=#003366><BR><\/FONT><\/STRONG> <\/FONT><FONT color=#021f59 size=2><a href=\"http:\/\/www.psv-vorarlberg.at\/artikeldetails.asp?ContentID=628\" target=\"_self\" rel=\"noopener\"><STRONG><FONT color=#021f59>Bericht von der Craft Bike Tans Germany 2010<\/FONT><\/STRONG><\/A><\/FONT><BR><br \/>\n<HR><br \/>\n<STRONG>Nachstehend ein ausf\u00fchrlicher Bericht zur Tour Transalp 2013 von Thomas Prodinger:<\/STRONG><BR><BR>Die Startpl\u00e4tze zur Tour Transalp sind hei\u00df begehrt und die Teilnehmer kommen sogar extra aus \u00dcbersee zu diesem Rennen. Anfang Dezember 2012 konnten wir bei der <STRONG>Verlosung <\/STRONG>jedoch einen der <STRONG>650 Startpl\u00e4tze <\/STRONG>(jeweils Zweier-Teams, unterteilt in M\u00e4nner, Damen und Mixed sowie Altersklassen) ergattern. Aufgrund unseres fortgeschrittenen Alters starteten wir in der <STRONG>Grandmaster-Klasse.<\/STRONG> Mit einigen zus\u00e4tzlich eingeladenen Teams, darunter auch ehemalige Profi-Radrennfahrer waren somit ca 700 Teams gemeldet. Nun hie\u00df es, bis zum Start am 23.06.2013 die <STRONG>notwendigen k\u00f6rperlichen Voraussetzungen <\/STRONG>f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung des Rennens zu schaffen.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_03.jpg\"><BR><FONT size=1>Frostige Bedingungen beim Start zur 5. Eappe von Livignio nach Aprica<\/FONT><BR><BR>Leider spielte das <STRONG>Wetter <\/STRONG>im heurigen Fr\u00fchjahr \u00fcberhaupt nicht mit und so war es gar nicht so einfach, die notwendigen Kilometer und vor allem auch H\u00f6henmeter auf dem Rad zu erfahren. Allerdings erwies sich das Wetter im Nachhinein gesehen sogar als Vorteil, da auch das Rennen unter <STRONG>teilweise widrigsten Bedingungen <\/STRONG>stattfand. Am 23.07.2013 standen wir dann um 10.00 Uhr mit weiteren 1.398 Radsportverr\u00fcckten am <STRONG>Start in Sonthofen<\/STRONG>.<BR><BR><IMG border=0 src=\"assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_etappe1.png\"><BR><BR>Die <STRONG>1. Etappe <\/STRONG>f\u00fchrte \u00fcber <STRONG>Oberstaufen <\/STRONG>in den Bregenzerwald auf den Hochtannberg und \u00fcber den Arlbergpass nach <STRONG>St Anton <\/STRONG>(125km\/2.280hm) und bot mit gelegentlichem Regen schon einen kleinen Vorgeschmack auf die kommenden Tage. Leider kam es auf der Abfahrt nach St. Anton zum t\u00f6dlichen Unfall eines Teilnehmers, der vermutlich aufgrund einer Reifenpanne zu Sturz gekommen war.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_01.jpg\"><BR><FONT size=1>Heimvorteil auf der 1. Etappe der Transalp 2013 &#8211; auf dem Weg Richtung Hochtannberg und Flexen<\/FONT><BR><BR>Nachdem die <STRONG>2. Etappe <\/STRONG>von St Anton \u00fcber den Arlbergpass und zur\u00fcck \u00fcber die Bielerh\u00f6he nach Imst aufgrund von Stra\u00dfen-Sicherungsarbeiten auf der Mautstra\u00dfe nicht m\u00f6glich war, sollte die Etappe \u00fcber den Arlbergpass nach Warth und \u00fcber das Lechtal und das Hahntennjoch nach Imst f\u00fchren. Da es aber schon am Vorabend auf den Bergen zu schneien begonnen hatte und in Anbetracht des Unfalles wurde diese Etappe <STRONG>neutralisiert <\/STRONG>und <STRONG>ohne Wertung <\/STRONG>im Konvoi bei starkem Regen von St Anton direkt nach Imst durchgef\u00fchrt.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_etappe3.png\"><BR><BR>Die <STRONG>3. Etappe <\/STRONG>f\u00fchrte von <STRONG>Imst <\/STRONG>\u00fcber die <STRONG>Pillerh\u00f6he <\/STRONG>ins Engadin nach <STRONG>Zernez <\/STRONG>(110km\/2.480hm) und bot eine Abwechslung von Regen auf der ersten H\u00e4lfte und dann Sonnenschein bis ins Ziel. Da die Etappe nur einen richtigen Pass und diesen gleich zu Beginn aufwies, wurde sie wohl von einigen untersch\u00e4tzt, denn der stetige Anstieg ins Engadin hatte es in sich und zudem sorgte die anfangs notwendige w\u00e4rmere Bekleidung durch immer mehr Sonnenschein zus\u00e4tzlich f\u00fcr Erhitzung.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_02.jpg\"><BR><FONT size=1>Orstdurchfahrt in Guarda auf dem Weg ins Engadin<\/FONT><BR><BR>Auf der <STRONG>4. Etappe <\/STRONG>wartete auf der Strecke von <STRONG>Zernez <\/STRONG>\u00fcber <STRONG>Ofenpass<\/STRONG>, <STRONG>Stilfserjoch<\/STRONG>, <STRONG>Passo Foscagno <\/STRONG>und <STRONG>Passo d\u0092Eira <\/STRONG>nach <STRONG>Livignio <\/STRONG>ein wahrer H\u00f6llenritt mit beeindruckenden <STRONG>3.994HM <\/STRONG>auf <STRONG>137km<\/STRONG> auf uns. Auch auf dieser Etappe zog das Wetter mit Sonnenschein, Regen und sogar Graupelschauer auf dem Stilfserjoch (2.780m), wo wir uns zwischen Schifahrern den Weg suchen mussten, alle Register.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_etappe4.png\"><BR><FONT size=1>Das furchteinfl\u00f6\u00dfende Profil der 4. Etappe mit dem Dach der Tour auf 2780m<\/FONT><BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_07.jpg\"><BR><FONT size=1>Die unz\u00e4hligen Serpentinen hoch zum Stilfserjoch auf 2780m!<\/FONT><BR><BR>Belohnt wurden wir daf\u00fcr aber mit <STRONG>fast endlosen Abfahrten<\/STRONG>, die uns jedoch aufgrund der tiefen Temperaturen auch einiges abverlangten.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_etappe5.png\"><BR><BR>Die <STRONG>5. Etappe <\/STRONG>f\u00fchrte von <STRONG>Livignio <\/STRONG>\u00fcber <STRONG>Bormio <\/STRONG>ins Veltlin und weiter auf den auch unter Radprofis (Giro) gef\u00fcrchteten <STRONG>Passo Mortirolo <\/STRONG>mit Steigungen bis zu <STRONG>16%<\/STRONG> nach Aprica (116km\/2.280hm). Hier zeigte sich, wer am Vortag sein Pulver verschossen hatte. Hanspeter offensichtlich nicht, denn er spielte in den steilen Serpentinen seine ganze Routine aus und legte ein Wahnsinnstempo vor.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_04.jpg\"><BR><FONT size=1>Thomas im Anstieg aufs Stilfserjoch<\/FONT><BR><BR>Auf der <STRONG>6. Etappe <\/STRONG>von <STRONG>Aprica <\/STRONG>nach <STRONG>Kaltern <\/STRONG>(144km\/2.890hm) kam es dann <STRONG>wettertechnisch <\/STRONG>gesehen zur <STRONG>ultimativen Herausforderung <\/STRONG>dieser Woche. Das Rennen startete bei trockenem relativ gutem Wetter und es war nur etwas Regen zwischendurch angesagt, weshalb das richtige Regenzeug daheim blieb. <BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_etappe6.png\"><BR>Am <STRONG>Passo Tonale <\/STRONG>fing es jedoch schon vor der Passh\u00f6he zu regnen an und die <STRONG>Temperatur sank rapide<\/STRONG>. Bei der folgenden Abfahrt \u00fcber fast 40km regnete es dann teilweise sehr stark und die Sicht betrug aufgrund von <STRONG>Nebel <\/STRONG>nur noch wenige Meter. Zeitweise hatte es nur noch <STRONG>3\u00b0 Celsius<\/STRONG>, die durch den Fahrtwind noch zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft wurden. Nicht wenige Teilnehmer wurden gesichtet, wie sie sich bei Gesch\u00e4ften entlang der Strecke mit warmer und trockener Bekleidung eindeckten.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_06.jpg\"><BR><BR>Auf der <STRONG>7. und letzten Etappe <\/STRONG>von <STRONG>Kaltern <\/STRONG>nach <STRONG>Arco <\/STRONG>(103km\/1.625hm) hatte der Wettergott endlich ein Einsehen und bot uns Rennradwetter vom Feinsten. Zudem f\u00fchrte die Strecke die ersten 35km nur \u00fcber flaches bis leicht absch\u00fcssiges Terrain, weshalb das gesamte Teilnehmerfeld in einen wahren Temporausch verfiel und bis zum ersten richtigen Anstieg ein <STRONG>Schnitt von 42km\/h<\/STRONG> zu Buche stand.<BR><BR><IMG border=0 src=\"http:\/\/psv-vorarlberg.at\/assets\/images\/2013\/2013_07_27_transalp_etappe7.png\"><BR><BR>Nachdem schlie\u00dflich die allerletzte Erh\u00f6hung erklommen wurde und uns bewusst wurde, dass es nun nur noch ca 25km abw\u00e4rts ins Ziel gehen w\u00fcrde, kamen wohl bei jedem Teilnehmer <STRONG>erste Gl\u00fccksgef\u00fchle <\/STRONG>hoch.&nbsp;Bei der Zieldurchfahrt in Arco mit einer reinen Fahrzeit von 30:22 Stunden (38. Rang Grandmaster \/ 260. Overall) wurde uns dann erst so richtig bewusst, wieso man sich so ein Rennen antut. <STRONG>Nach all den Qualen bleiben die Erinnerungen an traumhafte Rennradstrecken durch herrliche Landschaften und das Bewusstsein, etwas Besonderes geschafft zu haben<\/STRONG>. <EM>(Thomas Prodinger)<\/EM><\/FONT><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 23. &#8211; 29. Juni 2013 wurde die Tour Transalp 2013, eines der schwersten Radrennen f\u00fcr Hobby-Rennradfahrer \u00fcber 830km und 18.000 H\u00f6henmeter, ausgetragen. rund 700 Teams (1400 Fahrer) warten auf den Start zur Transalp 2013Im Sommer 2012 fassten Hanspeter Schwendinger und Thomas Prodinger den Entschluss, an diesem extrem anspruchsvollen Etappenrennen f\u00fcr Hobby-Rennradfahrer teilzunehmen. 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