{"id":16517,"date":"2025-11-20T08:55:21","date_gmt":"2025-11-20T07:55:21","guid":{"rendered":"https:\/\/psv-vorarlberg.at\/?p=16517"},"modified":"2025-11-20T08:55:30","modified_gmt":"2025-11-20T07:55:30","slug":"kristallschiessen-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/psv-vorarlberg.at\/?p=16517","title":{"rendered":"Kristallschie\u00dfen 2025"},"content":{"rendered":"<p>Wie bereits in den Jahren zuvor begab sich am 30.08.2025 ein Teil des Police Dynamic Shooting-Teams (Frohnwieser, Wolf, Ganahl) auf die fr\u00fche Fahrt nach Stans zur Schie\u00dfanlage Gnappiried in der Schweiz. Dort angekommen zeigte sich die Entwicklung der Schweizer Polizeieinheiten in Sachen Ausr\u00fcstung auf den ersten Blick: Weit mehr als die H\u00e4lfte der Teilnehmer war mit einem Rotpunkt auf der Kurzwaffe ausgestattet, was die Vermutung nahelegte, dass diese Beamten einen massiven Vorteil bei den Stages haben werden. Diese Vermutung best\u00e4tige sich im Laufe des Wettkampfes.<\/p>\n<p>Jedenfalls startete der Wettkampf nach dem gewohnten Kaffee und Croissant und einer Begr\u00fc\u00dfung. Die verschiedenen Stages, sieben an der Zahl, hatten wieder einen gro\u00dfen Fokus auf einh\u00e4ndiges Schie\u00dfen und dem Schie\u00dfen aus verschiedensten knienden Positionen, was je nach K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe mal f\u00fcr bessere oder auch mal f\u00fcr schlechtere Treffer sorgte. Auff\u00e4llig waren die f\u00fcr einen Praktischen Pistolenwettbewerb eher gro\u00dfen Distanzen. Beinahe alle Schussdistanzen in den verschiedenen Parcours wurden auf zehn Meter oder mehr geschossen, was leider ein wenig die Dynamik aus dem Wettkampf nahm, da die Charlie- und Delta-Treffer auch wie gewohnt f\u00fcr Zeitstrafen sorgten. Somit waren die Sch\u00fctzen bem\u00fcht, die Treffer alle m\u00f6glichst im Alpha zu halten, was sich je nach Distanz kombiniert mit Schie\u00dfposition als Herausforderung darstellte. Hier zeigte sich der sehr gro\u00dfe Vorteil eines Rotpunkts auf der Kurzwaffe beim Praktischen Pistolenschie\u00dfen, aber somit auch im Echteinsatz bei der Polizei! Die Rotpunktsch\u00fctzen nahmen den Sch\u00fctzen mit der offenen Visierung pro Stage ein bis zwei Sekunden ab, was in einem Schie\u00dfwettkampf eine Ewigkeit darstellen kann. Die Vorteile eines Rotpunkts liegen auf der Hand: Schnellere Zielerfassung und somit auch schnellere Schussabgaben auf das Ziel bei gleichen oder besseren Treffern.<\/p>\n<p>Schlussendlich erreichte Frohnwieser in der Steel Sights-Rangliste den neunten Platz, Ganahl den 14. Platz und WOLF aufgrund einer schlechten Stage den 35. Platz.<\/p>\n<p>Als Fazit kann gesagt werden, dass ein Sch\u00fctze mit einem Rotpunkt auf seiner Kurzwaffe einen fast unbeschreiblichen Vorteil hat. Dieser Umstieg von der offenen Visierung auf den Rotpunkt ist in der Schweiz gl\u00fccklicherweise schon stark vorangeschritten, um im Einsatzfall schnell und effizient einen Schuss abgeben zu k\u00f6nnen. Der einzige Nachteil dieser Tatsache liegt darin, dass es f\u00fcr die Beamten des Shooting-Teams Vorarlberg mit jedem Jahr merklich schwieriger sein wird, mit den vorderen R\u00e4ngen mitzuhalten. Aber wer wei\u00df, was die Zukunft in Sachen Ausr\u00fcstung in \u00d6sterreich bringt.<\/p>\n<p>Leider war das Anfertigen von Fotos verboten, daher k\u00f6nnen keine Bilder zum Beitrag pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p>Sektion Schie\u00dfen<br \/>\nTobias Wolf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bereits in den Jahren zuvor begab sich am 30.08.2025 ein Teil des Police Dynamic Shooting-Teams (Frohnwieser, Wolf, Ganahl) auf die fr\u00fche Fahrt nach Stans zur Schie\u00dfanlage Gnappiried in der Schweiz. 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