LGT Alpin Marathon = 42,2 km und ca. 1900 Höhenmeter. Mit Conny Berkmann, Heinrich Ender und Markus Klocker stellten sich drei PSVV-Läufer dieser Herausforderung.

vl: Markus Klocker, Conny Berkmann, Heinrich Ender
Gemeinsam mit mehr als 900 Läuferinnen und Läufern standen sie am 14. Juni 2014 um 9:00 Uhr an der Startlinie in Bendern um die schweren 42,2 Kilometer bis Malbun in Angriff zu nehmen. Während sich Conny und Heinrich, frei nach dem Motto “geteilte Freud ist doppelte Freud”, den Marathon mit knapp 1900 Höhenmetern als Staffel teilten, wagte sich Markus nach 2010 bereits zum 2. Mal auf die ganze Strecke. Im Gegensatz zum ersten Mal, als auf der gesamten Strecke Nebel und somit trübe Aussichten herrschten, waren diesmal die äußeren Bedingungen perfekt, um die Schönheit der Liechtensteiner Bergwelt zu entdecken.
Das anspruchsvolle Streckenprofil vom LGT Alpin Marathon über 1870 Höhenmeter im Anstieg.
Beim Staffelbewerb waren insgesamt 58 Staffeln am Start. Heinrich war als Startläufer für die ersten 25 Km mit rund 1100 Höhenmetern verantwortlich. Nach 3:14 h erreichte er die Wechselzone in Steg und übergab an seine Staffelkollegin. Conny lief die restlichen 17 Km und ca. 800 Höhenmeter in 2:16 h und brachte die Staffel des PSV Vorarlberg nach 5 1/2 Stunden souverän in’s Ziel nach Malbun.
Ein spezieller Moment für Conny: Der Zieleinlauf in Malbun
Markus hatte bei seinem zweiten Start in Liechtenstein das Ziel, seine Zeit von 2010 (4:33h) zu unterbieten, für sein Comeback auf der Marathonstrecke nach fast drei Jahren ein ambitioniertes Vorhaben. Doch es lief ausgezeichnet: die Zwischenzeit nach 1100 Höhenmetern bei km 25 in Steg passierte Markus in 2:29 Stunden (5:58 min/km). Obwohl er ab der Hälfte mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, bewältigte er die restlichen 17,2 km, die mit weiteren 800 Höhenmetern gespickt waren, in 1:52 Stunden (6:30 min/km).
Markus glücklich im Ziel, bzw. auf den letzten Metern…
Mit der Gesamtzeit von 4:21:36 h (6:11 min/km) erreichte Markus den 61. Gesamtrang und den 12. Platz in seiner AK M45. “Meine Waden hatten offenbar die 4 Etappen der Alpenregion Bludenz Tour vor zwei Wochen noch nicht ganz verdaut. Um so mehr freut mich mein tolles Ergebnis!”, zog Markus zufrieden Bilanz.
Homepage der Veranstaltung
Bericht von der Alpenregion Bludenz Tour 2014
