Gleich vier Stürze musste Susi Moll im olympischen Snowboardcross-Bewerb wegstecken. Da war der 12. Platz und das erreichte Semifinale fast schon Nebensache…
Bereits in der Qualifikation war Polizeisportlerin Susi Moll bei ihrem zweiten Auftritt bei olympischen Spielen zum ersten Mal gestürzt und musste sich schließlich mit dem 21. Qualirang zufrieden geben. Trotzdem gelang Susi ein guter Start ins Viertelfinale und sie lag auf Halbfinalkurs, als beide Läuferinnen vor ihr stürzten und auch Susi Moll in den Schnee musste. Sie konnte den Lauf jedoch fortsetzen und schaffte sogar als Dritte noch den Einzug ins Halbfinale.

Im Halbfinale kam dann das schnelle Aus. Bereits den ersten Sprung nahm Susi Moll ein bisschen zu flach, “spitzelte” mit ihrem Board ein und lag auf dem Rücken. Beim Versuch den Lauf doch noch zu beenden und eventuell von anderen Ausfällen zu profitieren stürzte Susi erneut und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. An diesen Sturz kann sie sich gar nicht mehr erinnern. Für das kleine Finale gab es daher ein Startverbot vom Arzt und Susi wurde schließlich als Zwöflte klassiert.

Markus Schairer war nach der Absage mit der Entscheidung einverstanden und stellt sich für morgen auf Neuschnee ein.
Warten auf den Durchblick hieß es hingegen heute für Markus Schairer. Dichter Nebel verhinderte nämlich die planmäßige Durchführung des Snowboardcross-Bewerbes der Herren. Der Start des Rennens wurde insgesamt 11mal verschoben und am Ende war Markus Schairer einfach nur froh, als die endgültige Absage bekannt gegeben wurde: “Es ist nicht leicht, wenn man bei viertelstündlichen Verschiebungen immer wieder die Konzentration neu aufbauen muss!” Der Bewerb wurde indes für Dienstag, 07:30 Uhr MEZ neu angesetzt. Bis morgen ist für Sotschi scheinbar einiges an Neuschnee angekündigt, weshalb sich Markus auf ein Neuschneerennen einstellt.
