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Debüt beim Halbmarathon in Bludenz

Im Juni vergangenen Jahres beschlossen Uta Andraschko und Sarah Bohle etwas für ihre Fitness und gute Figur zu tun und begannen zu Joggen…


Um nicht, wie so oft nach kurzer Zeit, die Flinte ins Korn zu werfen nahmen wir den Halbmarathon bei “Bludenz läuft” als Ansporn. Anzumerken wäre, dass “ein Halbmarathon laufen” bislang zu der Kategorie: “Dinge die wir in unserem Leben niemals machen wollen” gehörte.


Vor dem Start im großen Kreis der PSVV-Starter!!

Nachdem es uns dann in den Sommermonaten doch etwas zu warm war um regelmäßig zu laufen starteten wir ab Oktober voll durch. Wir versuchten jeden zweiten Tag joggen zu gehen, was wir auch mehr oder weniger brav durchgezogen haben. Am Anfang kam uns jeder Kilometer unüberwindbar vor aber nachdem wir das erste Mal 10 Kilometer am Stück gelaufen sind, waren wir sehr stolz auf uns. Wir wurden immer motivierter und versuchten uns immer mehr zu steigern. Nachdem uns der Winter im Februar einen Strich durch die Rechnung machte, wechselten wir vom Freigelände ins Fitnessstudio.

Mittlerweile total euphorisch und voller Vorfreude auf den 7. April stellte uns Bertram Kieln dankenswerterweise einen Trainingsplan für den Monat März zusammen. Am Anfang wackelten wir nur mit den Ohren als wir den Plan sahen … Bertram ließ uns FÜNF Mal pro Woche trainieren … für uns fast nicht vorstellbar wie das, vor allem neben dem normalen Dienst, machbar sein sollte …

Aber da wir Bertram schließlich darum gebeten hatten versuchten wir uns an seinen Plan zu halten. Und wir waren erstaunt … es war von Trainingseinheit zu Trainingseinheit eine Steigerung zu bemerken.

Am 7. April war es dann so weit. Wir waren beide sehr nervös aber auch hochmotiviert. Als dann um 11.00 Uhr der Startschuss ertönte liefen wir los. Und unser Ergebnis kann sich sehen lassen. Uta hat die Distanz von 21,1 km in 02.33.64 zurückgelegt und ich mit der Zeit von 01.55.06. Wir haben beide unsere Trainingsbestzeit getoppt und in unserer Altersklasse die Plätze 11 und 20 belegt.


Die stolzen Debütantinnen Sarah und Uta mit Finishermedaille

Das harte Training hat sich auf alle Fälle gelohnt und vielleicht werden wir uns ja in Zukunft wieder mal etwas vornehmen, dass bislang auf der Liste “Dinge die wir in unserem Leben niemals machen wollen” stand.