Am 26. August 2012 fand ein ganz besonderes Comeback im Ländle statt: der Mythos “Trans Vorarlberg” wurde wiederbelebt – und zwar mit großem Erfolg!
swim (1,2 km) T1 bike (102 km) T2 run (12 km) Total AK 22:42/3. 02:13 3:51:16/10. 02:30 53:52/2. 5:12:33/4. 2. 23:58/56. 01:50 3:08:25/8. 01:14 51:15/34. 4:26:42/12. 3. 32:54/47. 01:50 3:36:32/18. 00:42 53:46/22. 5:05:44/21. 38:53/56. 02:15 3:50:26/36. 01:14 50:13/11. 5:22:29/37. 27:28/27. 01:54 3:05:04/2. 00:39 53:07/18. 4:28:12/4.
Wellengang, Regen und eisige Kälte machten die Neuauflage des Trans Vorarlberg Triathlons nach 15 Jahren, zu einer besonderen Herausforderung für die Teilnehmer. Als ob die schwere Strecke über 1,2 km Schwimmen im Bodensee, 102 km Radfahren (über den Hochtannbergpass) und 12 km Crosslauf in Lech nicht schon Herausforderung genug gewesen wären.
Wilde Stimmung über dem Bodensee vor dem Start…
Schon beim 1,2 km langen Schwimmen sorgten die hohen Wellen im Bodensee dafür, dass rund vierzig Starter gerettet werden mußten. Opfer der schwierigen Bedingungen wäre fast auch Wolfgang Salcher, Startschwimmer der PSVV-Staffel, geworden. Trotz leichter Übelkeit und Schwindelgefühlen kämpfte er sich ans buchstäblich rettende Ufer.
Wolfi Salcher vor dem Start guter Dinge | Sabine Kempter erreichte Gesamtrang 4 und war beste Vorarlbergerin!
Auf der Radstrecke, mit 2300 HM über die 102 km von Bregenz nach Lech eine ganz besondere Herausforderung, wurde es bei Regen und Kälte nicht einfacher. Das musste auch unser Radspezialist Mathias Buxhofer schmerzlich zur Kenntnis nehmen. Die Kälte (5° am Hochtannbergpass) setzte ihm richtig zu und so blieb er am Ende nach hartem Kampf unter den eigenen Erwartungen.
Beim Schwimmausstieg war für Matthias die Welt noch in Ordnung
Auch die abschließende Laufstrecke über 12km (2 Runden á 6 km) forderte die Athleten voll: knackige Anstiege, alle möglichen Untergründe, hügeliges und abwechslungsreiches Cross-Country-Gelände. Für Thomas Ilg, Läufer in der PSVV-Staffel, war die Streckenführung wunderschön: “Wäre da nicht der sanfte Druck gewesen, für mein Team die bestmögliche Leistung abzurufen, hätte ich den Lauf fast genießen können.”
Sabine Kempter sorgte für eine beeindruckende Einzelleistung
Umso beeindruckender waren die Leistungen, die von den PSVV-Teilnehmern erbracht wurden. Allen voran sorgte Sabine Kempter mit ihrem 4. Gesamtrang in 5:12:33h für ein top Ergebnis. Die Grundlage dafür legte sie mit dem drittbesten Schwimmsplit und vor allem der zweitbesten Laufzeit. Matthias Buxhofer hatte speziell mit der Kälte zu Kämpfen und erreichte in 4:26:42h Rang zwölf, womit er unter seinen eigenen Erwartungen blieb.
Thomas Prodinger konnte selbstg das nasskalte Wetter den Spaß nicht verderben.
Auch im Staffelbewerb war der PSV gut vertreten. Daniel Böhler (Schwimmen) und Philipp Knünz (Laufen) erreichten im Team RV Wiking/PSV Vorarlberg mit 5:05 h, den 11. Rang bei den Herren. Die reine PSV Vorarlberg-Staffel mit Schwimmer Salcher Wolfgang, Radfahrer Thomas Prodinger und Läufer Thomas Ilg wurde in 5:22 h 22. bei den Herren. Snowboard-As Markus Schairer war als Läufer im Team Urkraft (mit Halfpipe-Olympiasiegerin Nicol Thost und Radprofi Tobias Jenny) im Einsatz und durfte in 4:28:12h über Rang 2 in der Mixed-Staffe jubeln.
Mit Halfpipe Olympiasiegerin Nicole Thost und Rad-As Tobias Jenny im Team: Markus Schairer
Eins hatten alle Teilnehmer gemeinsam. Sie lobten die Veranstaltung unisono als sehr gelungene Neuauflage des Mythos Trans Vorarlberg. Für die Wetterbedingungen kann der Veranstalter ja nichts, denn auch da war sich das Gros der Teilnehmer einig: “Noch nie hat mir ein Triathlon dermaßen viel abverlangt!”, brachte es Sabine Kempter stellvertretend für die meisten Finisher auf den Punkt. Nur Thomas Prodinger: “Für mich waren die Verhältnisse auf der Radstrecke eigentlich gar nicht so schlimm!”, konnte das Wetter, vermutlich dank seiner Erfahrungen beim Trans-Germany2010, auf der Radstrecke nichts mehr anhaben.
Sabine:
Matthias:
RV Wiking/PSV
10.
PSV Vorarlberg
22.
Team Urkraft
2.
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