Leichtathletik

Kempter und Buxhofer in Kanada sensationell

Sabine Kempter und Matthias Buxhofer klassierten sich beim IRONMAN Kanada 2011 mitten im Feld der Professionals – Matthias holte sich zudem souverän den Klassensieg!









Erfolgreich unterwegs: Matthias und Sabine beim IRONMAN Kanada 2011

“Der IRONMAN Kanada 2011″ in Penticton war der härteste Tag und zugleich der bislang größte sportliche Erfolg in meiner Karriere!”. So bilanzierte Sabine Kempter nach ihrer Rückkehr aus Kanada ihren zweiten erfolgreichen Start über die IRONMAN-Distanz, bestehend aus 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen.








Bei 2832 Starten wird so eine Wechselzone schnell unübersichtlich…

Gemeinsam mit 2830 weiteren Starten stürzten sich Sabine und Matthias am 25. August 2011, um 07:00 Uhr, in die Fluten des Okanagan Lake, um die 3,8 Kilometer lange Schwimmdistanz in Angriff zu nehmen, wie immer eine extreme Ausnahmesituation. Nach einer Stunde und 3 Minuten wechselte Matthias auf dem 205. Rang aufs Rad. Knapp eine Minute dahinter folgte Sabine, die als 36. Frau den Radsplit in Angriff nahm.








So ruhig hätten sich Sabine und Matthias den Okanagan Lake auch im Wettkampf gewünscht.

Auf der Radstrecke, deren 180 Kilometer auch mit rund 1000 Höhenmetern gespickt waren, bewiesen die beiden PSVV-Aushängeschilder einmal mehr ihre Extraklasse. Matthias fuhr in 4:45:29 h (knapp 38 km/h) die viertschnellste Radzeit aller Finisher und katapultierte sich daimt mitten hinein in das Feld der Professionals. Auch Sabine ließ es ordentlich krachen und fuhr mit 5:31:02 h  (32,7 km/h) die neuntschnellste Zeit aller Damen! Leider wurde sie bei Kilometer 170 mit eine 4-minütigen Zeitstrafe für unerlaubtes Windschattenfahren belegt, was sich später als bittere Pille herausstellen sollte.








Trocken und heiß war es am Wettkampftag – und manchmal sicher auch ziemlich einsam!

Bei 32° Grad ging es schließlich für die AthletInnen auf den abschließenden Marathon (42,195km), der neben der glühenden Hitze auch noch mit 400 Höhenmetern aufwartete. Matthias führte bereits souverän in seiner Altersklasse und lief mit der Marathonzeit von 3:18:46 h (4:42 min/km) zu einem überlegenen Klassensieg. Mit seinen 9:12:10 h war Matthias der schnellste Amateursportler, belegte den 11. Gesamtrang und ließ nicht weniger als 16 der gestarteten 26 Profis hinter sich! Den Klassensieg in seiner AK M 35-39 holte er sich mit über 20 Minuten Vorsprung!








Matthias und Sabine machten wieder einmal Schlagzeilen

Sabine lief ein unglaubliches Rennen. In 3:41:25 h Stunden! (5:15 min/km) bewältigte sie die Marathondistanz in persönlicher Bestzeit und belegte in 10:24:57 h – wie Matthias – den 11. Gesamtrang bei den Damen. Dabei ließ auch Sabine vier der neun klassierten Professionals hinter sich. In ihrer AK landete sie trotzdem “nur” auf dem 5. Rang. Den 3. Rang und den damit verbundenen Startplatz für die IRONMAN-Weltmeisterschaft auf Hawaii, der großer Traum jedes Triathleten, verpasste Sabine dabei um lächerliche 2:56 min. Um so mehr schmerzten daher die 4 Minuten Zeitstrafe vom Radsplit.






























 

swim (3,8 km)


T1


bike (180 km)


T2


run (42,2 km)


 Total


AK

Sabine:

1:04:01/10.


02:11


5:31:02/2.


05:35


3:41:25/4.


10:24:27/11.


5.

Matthias: 

1:03:01/34.


02:27


4:45:29/1.


02:44


3:18:46/4.


9:12:10/11.


1.





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