Leichtathletik

Gelungenes Comeback beim Alb-Marathon (50 km)

Nach seiner Verletzungspause lief Markus Klocker am 23.10.2010 den Alb-Marathon in Schwäbisch Gmünd. Ein gelungenes Comeback über 50 Kilometer.


Im September musste Markus wegen einer Sehnenscheidenentzündung drei Wochen Zwangspause einlegen, wodurch auch die geplanten Starts beim Jungfrau- und beim Dreiländer-Marathon platzten. Danach blieben nur vier Wochen zum vorsichtigen Trainingsaufbau, um wenigstens beim Saisonabschluss in der Schwäbischen Alb noch an den Start gehen zu können: beim Alb-Marathon, mit seinen 50 Kilometern und 1070 Höhenmetern.









 

Das Profil des Alb-Marathons bietet einige Schwierigkeiten

Über fünfhundert Teilnehmer stellten sich der Herausforderung und wurden mit wunderbarem Herbstwetter belohnt. In der früh zeigte das Thermometer zwar eisige -3° Grad an. Doch beim Start um 10 Uhr waren die Bedingungen optimal zum Laufen. Die Strecke des Alb-Marathons verläuft über die drei Kaiserberge Hohenstaufen (684m), Rechberg (707m) und Stuifen (754m). Ein abwechslungsreicher Lauf mit wunderschönem Panorama.








Im letzten steilen Anstieg zum Hohenstaufen, Kaiserberg Nr 1

Die Schwierigkeit dieses Laufes, der übrigens als letzter Lauf zum Europacup der Ultramarathons zählt, ist weniger die Länge der Anstiege, als deren Steilheit. Und genau so steil, wie es die Berge hoch geht, führt jeweils der Weg auch wieder hinunter. Dafür wurde den Läufern auf den Gipfeln herrliche Aussicht mit traumhaften Herbstimpressionen geboten.








Das Hochplateau auf dem Hohenstaufen, bei Kilometer 17.

Nach dem Hohenstaufen ging es weiter Richtung Kaiserberg Nr 2, dem Rechberg. Kurz vor dem Gipfel wird dort die Halbzeit des Laufs erreicht. Übrigens auch gleichzeitig das Ziel des Rechberg-Laufes. Für die ersten 25 Kilometer und rund 700 Höhenmeter benötigte Markus 2:16 Stunden. Doch jetzt ging das Rennen erst richtig los.








Im Vordergrund der Rechberg (KM 25), links davon der Stuifen (KM 30).

Der steile und am Samstag rutschige Abstieg vom Rechberg war nur teilweise zum Laufen geeignet, dafür geht es danach wieder auf breiten Wegen weiter Richtung Stuifen, Kaiserberg Nr 3. Der Stuifen hält für die Läufer den steilsten Schlussanstieg zum Gipfel bereit, bevor es unmittelbar danach auf die letzten 20 Kilometer geht.








Markus Klocker auf dem Weg Richtung Hohenstaufen. Da hatte er noch leicht lachen…

Der Weg vom Stuifen zurück Richtung Schwäbisch Gmünd hält noch zwei fiese Gegensteigungen für die Läufer parat, die auch Markus ordentlich zu schaffen machten. Doch kurz nach der letzten Steigung erreichen die Läufer die Marathonmarkierung und die letzten acht Kilometer führen leicht abwärts Richtung Ziel. Markus’ Durchgangszeit für die 42,2 Kilometer, gespickt mit 1000 Höhenmetern: 3:49 Stunden.








4:28 zeigt die Zieluhr beim Zieleinlauf von Markus in Schwäbisch Gmünd

Die letzten acht Kilometer des Albmarathons verlaufen entlang des Radweges auf der ehemaligen Bahntrasse der historischen Hohenstaufenbahn, bevor es für die beiden Schlusskilometer hinein nach Schwäbisch Gmünd und durchs Ziel mitten auf dem Johannisplatz geht. In 4:28:40 h ging Markus Klocker schließlich auf Rang 65 durchs Ziel. (AK 22., Männer 64.)

Fazit von Markus Klocker: “Nach meiner Verletzungspause war es natürlich ein Risiko, so einen langen und schweren Wettkampf zu laufen. Ich habe mich daher auf einen Genußlauf zum Saisonabschluss eingestellt und war von meiner Leistung selbst überrascht. Der Albmarathon ist ein herrlicher Landschaftslauf, der übrigens perfekt organisiert war.




Homepage der Veranstaltung
Bericht vom Rennsteig Supermarathon