Die zweitägige Radtour der Sektion Radfahren führte heuer “Rund um den Bodensee” – frei nach dem Motto: “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!” zum Fotoalbum ![]()
|
| Vor dem gemeinsamen Start in Lustenau |
Am Morgen des 6. Mai 2010 trafen wir uns wie vereinbart in Lustenau. Bereits um 08.10 Uhr fuhren bei leichtem Regen und ca 8 Grad Celsius 18 “wetterfeste Radler/innen” vom Parkplatz Grüttstraße in Lustenau Richtung Schweiz. Wir überquerten die Grenze beim Brugger Loch und fuhren auf der Schweizer Seite des alten Rheines durch das Naturschutzgebiet “Eselschwanz” bis Rheineck.
|
| Bei nur 8° Grad tat eine Kaffee-Pause besonders gut. |
Dort hörte “Gott sei Dank” der Regen auf. Dann gings dem Bodenseeufer entlang weiter bis Arbon zum Frühstück. Bei einem Kaffe und einem frischen Gipfel wärmten wir uns auf.
Nach der kurzen Rast radelten wir weiter Richtung Romanshorn. Von dort gings weiter bis nach Konstanz, wo wir uns beim Konzilplatz sammelten. Anschließend genossen wir in einer gemütlichen Pizzeria direkt beim Konstanzer Münster die sehr gute italienische Küche.
|
| Die Kirche St. Georg auf der Insel Reichenau |
Nach einer kurzen Besichtigung des Münsters ging es weiter zur Insel Reichenau, wo wir die drei romanischen Kirchen St. Georg mit Museum, St. Peter und Paul und St. Maria u Markus besichtigten. Die Fresken luden zum besichtigen, studieren und schmunzeln ein.
|
| |
| Das Gedicht ist auf eine Kuhhaut geschrieben, die von vier Teufeln im Kreis gedreht wird, und illustriert so wörtlich die Redensart vom Geschwätz, das auf keine Kuhhaut geht. Das Bild, in Sichtweite des Altars angebracht, mag den Priester ermahnt haben, in seiner Rede auf weibisches Geplapper zu verzichten |
Nach Kaffee und Kuchen auf Reichenau radelten wir die abschließenden 20 km zu unserer Unterkunft, dem Naturfreundehaus Bodensee. In dem sehr schönen Haus wurden wir sehr gastfreundlich aufgenommen und bewirtet. Nach dem sehr guten Abendessen kümmerten wir uns um die Sanierung unseres Flüssigkeitsverlustes während des Tages. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend. Karl Moosbrugger hatte seine Gitarre dabei und unterhielt uns mit Vorarlberger und Südtiroler Liedern.
|
| Karl Moosbrugger spielte mit der Gitarre auf und es wurde fleißig gesungen |
Es regnete die ganze Nacht und die Temperatur sank noch weiter. Am Morgen trafen wir noch leichten Nieselregen an und es hatte gerade mal 5 Grad Celsius.
|
| Das Frühstücksbuffet ließ kaum Wünsche offen |
Nach dem sehr guten Frühstücksbuffet waren wir gestärkt für die Tagesetappe, die wir um ca. 09.00 Uhr pünktlich starteten. Wir überquerten als Erstes den Bodan-Rücken in Richtung Ludwigshafen. Dann ging es flott dem Bodenseeufer entlang in Richtung Sipplingen-Überlingen.
|
Dort machten wir eine kurze Pause und besichtigten den interessanten Brunnen Der Bodenseereiter von Peter Lenk.
|
| |
Danach fuhren wir ca. 10 km weiter nach Birnau, das dem Kloster Mehrerau gehört, und genossen den grandiosen Blick über den See. Mindestens ebenso genossen wir die ersten Sonnenstrahlen über dem See.
|
| Der Blick von Meersburg über den Bodensee |
Etwas später blieben wir bei den Pfahlbauten in Unteruhldingen kurz stehen und fuhren im Anschluss nach Meersburg weiter, wo wir Mittagspause machten. Karl Kieber wusste ein sehr gutes Gasthaus oberhalb der Altstadt, in dem wir in einem gemütlichen Ambiente ausgezeichnet aßen.
|
| Weinberge bei Hagnau |
Über das Weinbaugebiet Hagnau fuhren wir weiter nach Immenstaad, verfranzten uns kurz vom Radweg weg um dann weiter nach Friedrichshafen zu radeln. Durch das wunderschöne Eriskirchner Ried gings nach Langenargen weiter, wo wir die Kirche, eine der schönsten Barockkirchen am Bodensee, und das Montfortschloss kurz besichtigten.
|
| Das Montfortschloss in Langenargen |
Danach verwöhnten wir uns bei blauem Himmel und Sonne, allerdings noch etwas frischer Temperatur, mit Kaffee und Kuchen. Die Kabelbrücke, die wir besichtigen wollten, war leider in ein Baugerüst eingehüllt. Von dort gings weiter nach Kressbronn, Wasserburg und Lindau.
|
| Die Pipeline! – Bregenz ist bald erreicht |
Nach einem kurzen Stopp in Bregenz beim neuen Hafen erreichten wir um 18.00 Uhr wieder den Parkplatz in Lustenau. Zum Glück unfallfrei, etwas geschafft und uns einig, zwei tolle Tage mit neuen Eindrücken vom See, erlebt zu haben.
Gesamt fuhren wir rund 215 km in ca. 10-11 Stunden reiner Fahrzeit. Ein herzliches Dankeschön an Herbert Jurkowitsch, der mit seinen profunden Kenntnissen der Radwege, der Landschaft und der Sehenswürdigkeiten die Tour ermöglichte. Herbert führte uns professionell und verlässlich an die schönsten Plätze am Bodensee.
|
| Tour-Guide Herbert Jurkowitsch mit Sektionsobmann Gerhard Rauch |
Ebenso ein herzliches Dankeschön an Kurt Beer, der für unseren Gepäcktransport sorgte. Gut aufgelöst hat sich der Umstand, dass wir beim Ausladen des Gepäckes nach der Tour feststellten, dass wir einen Koffer zuviel vom Naturfreundehaus mitgenommen hatten. Die betreffende Familie, ein Kind hatte seinen Koffer zu unserem Gepäck gestellt, war bereits nach Hause abgereist. Wir haben den Koffer sofort per Post nachgesandt und bereits ein Dankeschön von der Familie dafür erhalten.
Ausblick auf die Ausfahrt im Jahr 2011:
Hans-Peter Schwendinger hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, uns eine Tour im Bregenzer Wald vorzuschlagen. Vielleicht auch mal wieder eine 1-tägige Tour.
Mit freundlichen Grüßen,
Herbert Jurkowitsch – Gerhard Rauch, Sektion Radfahren
» zum Fotoalbum
» zur Sektion Radfahren













