Leichtathletik

PSV Runners erneut 2. beim 12h-Nachtlauf in Dornbirn

Am Wochenende starteten die PSV Runners (Andahazy, Fabry, Pockstaller, Klocker) zum 2. Mal beim 12-Stunden Nachtlauf in Dornbirn und holten mit 165 KM Platz Zwei.




In der Nacht vom 22. auf den 23. Mai 2010 standen mit Alexander Andahazy, Andreas Fabry und den beiden Neulingen Josef Pockstaller und Markus Klocker auch heuer wieder vier PSVV-Athleten am Start bei der 9. Ausgabe des 12-Stunden Nachtlaufs in Dornbirn.








Punkt 22:00 Uhr fiel der Startschuss zur “Langen Nacht des Laufens” in Dornbirn, mit StrNr 78 Josef Pockstaller

Vor dem Start war die Ausgangslage klar. Der Sieg führte nur über die Vorjahressieger vom Team iNCO Zytoenergese. Platz zwei schien jedoch durchaus möglich. Jedenfalls galt es, in 12 Stunden auf dem 1000 m Rundkurs im Messegelände in Dornbirn so viele Kilometer wie möglich zu laufen. Für die PSV Runners eröffnete Tirol-“Legionär” Josef Pockstaller (BZS) die Kilometerjagd und war bereits nach 3:46 min wieder da.








Josef Pockstaller kurz vor der Wechselzone

Die Übergabe erfolgte an Teamkapitän Alexander Andahazy (SW Feldkirch), der in der Folge in starken 3:34 min für die schnellste Runde des PSVV-Teams sorgte! Auch insgesamt war Alexander der schnellste PSV-Läufer. Er trug 42 Kilometer zum Teamergebnis bei und zwar in einem Schnitt von 14,5 km/h. Die Wechselzone befand sich in der Halle 3 der Messe Dornbirn. Jeder Läufer hatte einen kleinen Chip am Finger, mit dem es am Ende jeder Runde galt, die Zeit auszulösen. Dafür war bei jeder Übergabe also auch noch Treffsicherheit gefragt.








Alexander Andahazy übergibt an Andres Fabry und löst die Zeitnehmung aus.

An Position Drei ging jeweils Andreas Fabry (API Dornbirn) ins Rennen. Er sorgte in 4:10 min auch gleich am Anfang für seine persönliche Rundenbestzeit. Andi konnte sich in den 12 Stunden im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern und war natürlich mit seiner Leistung, 41 km in 3:19 h, zurecht sehr zufrieden. Seine Übergabe erfolgte jeweils an “Schlussläufer” Markus Klocker (LPK LA), der kurzfristig (3 Tage vor dem Start) als Ersatzmann eingesprungen war. Nur zwei Wochen nach dem Rennsteig Supermarathon ein gewagtes Abenteuer.








Geschafft! Markus Klocker beim Zieleinlauf nach 11:57 Stunden.

Nach knapp 16 Minuten begann dann das selbe Spiel von vorn. Immer und immer wieder. Der Rennverlauf bestätigte bald die Einschätzung der Lage vor dem Start. Team iNCO Zytoenergese war bärenstark und hatte nach einem Drittel bereits 4 Runden Vorsprung auf die PSV Runners, die ihrerseits aber auch schon 5 Runden vor den Drittplatzierten lagen. Zur Halbzeit waren 87 Kilometer geschafft, doch lange 6 Stunden lagen noch vor den Läufern.








Ein strahlender Morgen erleichterte die letzten beiden Stunden bis zum Zieleinlauf um 10:00 Uhr!

Inzwischen war es empfindlich kalt geworden und für die Läufer fühlte es sich an, “…als ob wir aus der warmen Halle direkt in einen Kühlschrank laufen würden!” Zudem sorgte die einseitige Belastung auf dem Rundkurs vermehrt für Knieprobleme, denen auch Josef Pockstaller – eine tolle Verstärkung für unser Team – zum Opfer viel. Nach gut 8 Stunden musste er einsehen, dass es nicht mehr ging und war zum Zuschauen gezwungen. Bis dahin hatte er in 2:10 h Laufzeit 31 km zurückgelegt!








Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung | vl.: Alex Andahazy, Andi Fabry, Josef Pockstaller und Markus Klocker

Ab diesem Zeitpunkt übernahm Markus Klocker die Runden von Josef und lief jeweils zwei Runden am Stück durch. Natürlich verkürzte sich dadurch auch die Erholungsphase auf 9 bis 10 Minuten. Am Ende hatte Markus so mit 51 Runden von allen 204 Staffel-Läufern die meisten Kilometer geleistet und das mit 14,3 km/h.

Ergebnisse der PSV-Runners:







In der Endabrechnung reichten 165 Kilometer (4:20 min/km) zum 2. Rang in der Kategorie 2-4 Läufer und neben dem Pokal durften 100 Euro Preisgeld gefeiert werden. Dieses Ergebnis hätte auch im großen Feld der 5-10er Teams zu Rang drei gereicht! Der Pokal wurde übrigens Team intern Josef Pockstaller, als kleines Andecken an seinen “Auslandseinsatz” und als Dankeschön für seinen Kampfgeist, übergeben.








Die siegreichen Teams durften sich über minutenlangen Applaus freuen!





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