Eishockey

Ice Snoopers bei BPM in Althofen ohne Fortune

Am 8. und 9. März kämpften die Mannen der Sektion Eishockey in Althofen/Kärnten bei der Eishockey-Bundesmeisterschaft in erster Linie darum, nicht Letzte zu werden…









Ein starkes Team – die PSVV Ice Snoopers

Althofen, eine kleine Kärntner Gemeinde (4700 Einwohner) 30km nördlich von Klagenfurt, war Austragungsort des diesjährigen BPM im Eishockey. Nach der langen Anreise im LPK-Bus wurde im „Blumenhotel“ in St. Veit eingecheckt und beim guten Italiener um’s Eck wurden noch Kohlenhydrate getankt.








Die Eishalle Althofen war Austragungsstätte der BPM 2010

Tags darauf wartete in der Eishalle Althofen um 10:35 Uhr bereits der PSV Salzburg als erster Gegner. Die PSVV-Cracks wurden gleich kalt erwischt und hatten gegen den späteren Finalisten nicht viel zu bestellen. Schließlich verließ man das Eis nach einem 0:7 als klarer Verlierer.








Das schnelle Spiel der Salzburger zeigte den Ice Snoopers ihre Grenzen auf.

Um 13:15 Uhr folgte die zweite Vorrundenpartie gegen den PSV Klagenfurt. In dem ausgeglichenen Match stand es lange 0:0, nicht zuletzt dank „Hexer“ Pascal Zimmermann, der seinen Kasten bis 8 Minuten vor Schluss sauber hielt. Nach dem 0:1-Rückstand gaben die Ice-Snoopers noch einmal alles, aber Glücksgöttin Fortuna hatte bei der letzten Raststätte auf der Anreise offenbar den Bus verpasst – die Scheibe wollte und wollte nicht ins gegnerische Tor. So blieb es beim 0:1 und unser Team verließ das Spielfeld erneut mit hängenden Köpfen.








Die Niederlage war vergessen und Zuversicht sprach aus den Gesichtern.

Zwei Stunden später (15:20 Uhr) war jedoch schon wieder Motivation und Einsatz gefordert, als Gegner warteten die späteren Bundesmeister vom Team Wien I. Doch Motivation und Kampfeswillen allein reichte gegen die mit ehemaligen Bundes- und Nationalligaspielern gespickten Wiener nicht aus. Nur der vehementen Gegenwehr und einmal mehr Goalie Pascal Zimmermann war es zu verdanken, dass eine zweistellige Niederlage vermieden werden konnte. Am Ende stand ein 0:9 auf der Anzeigetafel.








Sandro Wehinger beim Bulli

Nach 120 Minuten (!) Netto-Eiszeit blieben als ernüchternde Bilanz drei Niederlagen und ein Torverhältnis von 0:17. Doch die magere Ausbeute konnte die Laune der Ice Snoopers nicht trüben. Die Players-Party in der Stadthalle Althofen wurde ein unterhaltsamer, geselliger Abend und bot die Möglichkeit länderübergreifende Kontakte zu knüpfen bzw zu vertiefen.








Das fehlende Glück machte sich wenigstens auf der Players-Party nicht bemerkbar 😉

Am zweiten Tag des Turniers standen dann die Kreuz- sowie Platzierungsspiele an. Als Gruppenletzter ging es für die Ice Snoopers gegen das Team Wien II um den 7. Platz. Gegen den ebenbürtigen Gegner wurde Fortuna erneut schmerzlich vermisst und die Fußballweisheit, dass man Tore die man nicht macht selbst bekommt, gilt auch für’s Eishockey, wie sich in der 11. Minute herausstellte. Der PSVV fand auch nach dem Rückstand nicht zu seiner gewohnten Spielstärke und musste in der 19. Minute auch noch das 0:2 hinnehmen.








An Einsatz und Kampfeswillen fehlte es den Ice Snoopers zu keinem Zeitpunkt. 

In Hälfte Zwei fanden die Ice Snoopers zu ihrer gewohnten Spielstärke zurück, agierten aber weiterhin glück- und erfolglos. So dauerte es bis zur 39. Minute, ehe dem PSVV der erste Treffer im Turnier gelang. Stefan Längle (PI Feldkirch) scorte nach Vorarbeit seiner Sturmpartner Markus Fürstauer (PI Götzis) und Martin Falkner (PI Sulz) zum 1:2. Zu spät leider, denn die kurze Schlussoffensive, ohne Tormann und mit sechstem Feldspieler, reichte nicht mehr zum Ausgleich.

Anschließend an das Finale, welches Wien I gegen den PSV Salzburg knapp mit 2:1 gewann, fand die Siegerehrung auf dem Eis statt. Trotz dem 8. Platz konnte dabei noch ein kleiner Sieg für den PSVV eingefahren werden. Pascal Zimmermann wurde – wie schon 2009 – wieder zum besten Torhüter des Turniers gewählt und die Ice Snoopers sind stolz, den besten Polizei-Goalie Österreichs im Team zu haben.








Der „Hexer“ Pascal Zimmermann bei der verdienten Auszeichnung zum Besten Torhüter des Turniers.

Noch am selben Tag machten sich unser Team auf die lange Heimreise und traf um 01:00 Uhr in Feldkirch ein. Sektionsobmann Martin Falkner zog danach eine durchaus positive Bilanz: „Trotz der sportlich bescheidenen Erfolge war es eine tolle Bundesmeisterschaft. Alle haben ihr Bestes gegeben und wir wissen jetzt, woran wir arbeiten müssen! Als Obmann bin ich stolz auf eine so motivierte Truppe und bin mir sicher, dass wir im kommenden Jahr, bei der Bundesmeisterschaft vor heimischem Publikum, besser abschneiden werden!“

Martin Falkner bedankte sich in der Folge nicht nur für den lobenswerten Einsatz der Spieler, sondern ganz besonders „bei Coach, Betreuer und General Manager Willi Keckeis, der uns in Kärnten wieder hervorragend betreut hat. Von der ganzen Mannschaft: „Danke, Willi!“
Martin bedankte sich auch bei „unserem Busfahrer Harald Sackl, welcher uns hervorragend chauffiert hat und uns damit ein wenig das Gefühl einer richtigen Profitruppe geben konnte.“ und beim LPK Vorarlberg für die Bereitstellung des Busses.

Für die Sektion Eishockey
Sektionsobmann Martin Falkner

ps: Am Dienstag, spät in der Nacht kamen die Ice Snoopers erst aus Kärnten zurück – Mittwochabend standen sie bereits wieder für ein Training auf dem Eis. Das ist Motivation!