Markus Klocker startete am Samstag beim 6h-Lauf in Nürnberg und hatte vor allem ein Ziel: seine Bestleistung von 69,58 km zu überbieten, was ihm eindrucksvoll gelang.
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| 148 Teilnehmer in Erwartung des Startsignals… |
Ein 6-Stundenlauf funktioniert ganz einfach. Es gilt in sechs Stunden so viele Kilometer zu laufen, wie möglich. Bei knapp über 0°C und bissig kaltem Wind kein leichtes Unterfangen. Der Lauf wurde auf einem 1522m langen Rundkurs ausgetragen und zählt zum DUV-6h-Laufcup (DUV=Deutsche Ultramarathon Vereinigung).
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| li: Für optimale Verpflegung war gesorgt | re: Markus kurz vor der 50 km-Marke |
Markus legte los wie die Feuerwehr und spulte den ersten Viertel-Marathon (10,5 km) in 49 Minuten herunter. Nur unwesentlich langsamer die Durchgangszeit beim Halbmarathon (21,1 km): 1:41 h entsprachen einem Schnitt von 4:47 min/km. Doch der scharfe Gegenwind auf der Hälfte des Rundkurses forderte die Läufer schon in diesem frühen Stadium des Wettkampfes.
Trotzdem lief es für Markus weiterhin gut und er absolvierte den Marathon (42,2 km) knapp unter 3:25 h (4:50 min/km). Damit war er voll auf Kurs, die 70 km-Marke zu erreichen. Die Runde zur Vollendung der 50 Kilometer wurde für alle LäuferInnen zu einer Ehrenrunde, denn “bestückt” mit einer blauen Fahne war für jeden ersichtlich, dass der betroffene Sportler soeben zu einem echten Ultraläufer wurde. Markus schaffte die 50er-Marke in 4:03 h und hielt die Pace immer noch auf 4:51 min/km!
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| Zwischenstand, ca 20 Minuten vor dem Zielschuß! |
In der Zwischenzeit hatte sich Markus auf den 5. Gesamtrang vor gelaufen und gab diese Platzierung bis zum Ende nicht mehr ab. In den sechs Stunden hat er exakt 72,184 km zurückgelegt. Damit schaffte er in seiner AK (M40) sogar Rang 3 und lief dabei einen Schnitt von 4:59 min/km.
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| Markus bei der Siegerehrung |
Homepage der Veranstaltung
Bericht vom 6h-Lauf in Troisdorf




