Am 08.11.2009 startete Markus Klocker in Troisdorf (D) erstmals bei einem 6-Stundenlauf. Auf dem 2,5 km langen Rundkurs galt es in 6 Stunden so viele KM wie möglich zu laufen.
Gemeinsam mit Markus gingen 154 EinzelläuferInnen und 16 Staffeln in den Wettkampf. Das Starterfeld war sehr hochkarätig, bei der Veranstaltung handelte es sich nämlich um den Finallauf zum DUV-6h-Laufcup (DUV=Deutsche Ultramarathon Vereinigung). Von den Top Ten der diesjährigen Cupwertung waren nicht weniger als 9 Läufer in Troisdorf am Start.

Das Aggerstadion – Start- und Zielbereich des 6h-Laufes in Troisdorf; Die Vermessung nach den 6 Stunden
Punkt 10:00 Uhr fiel der Startschuss im Aggerstadion und die LäuferInnen begaben sich zum ersten Mal auf den genau 2500m langen Rundkurs. Für Markus lief es von Anfang an sehr gut und er konnte die geplante Pace von 5:00 min/km problemlos halten. Beim 6h-Lauf kommt es darauf an, möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Am Ende wird das Rennen abgeschossen und die Läufer müssen an Ort und Stelle stehen bleiben. Die Restmeter der angefangenen Runde werden noch genau vermessen und so kommt dann das Gesamtergebnis zu Stande.

Die Strecke hatte auch Landschaftlich ihre Reize…
Nach 3:31 h hatte Markus bereits die Marathon-Distanz absolviert und lag voll auf Kurs, bei seinem Debüt die 70km-Marke zu überbieten. Auch bis zum nächsten Zwischenziel, der 50 km-Marke, lief Markus wie ein Uhrwerk und hatte die 20 Runden in 4:11:53 h geschafft, was einem Schnitt von 5:02 min/km oder 11,9 km/h entspricht.

Und wieder auf eine neue Runde…
In den letzten 110 Minuten musste Markus dann doch ein bisschen Tribut zollen. Die Verpflegungspausen wurden länger, die Taktik änderte sich von Pace halten auf Zeit schinden. Die letzte Stunde lief es jedoch wieder richtig gut und Markus lief die letze (27.) Runde gerade mal 9 Sekunden langsamer, als die erste! Nach exakt 6 Stunden wurde das Rennen schließlich abgeschossen. Die genaue Vermessung ergab noch einmal 2068 Meter für die angefangene Runde und exakt 69,568 Kilometer (5:10 min/km)! Mit diesem Ergebnis platzierte er sich in dem starken Feld auf Rang 16 der Männer und auf Rang 5 seiner AK M40.
Homepage der Veranstaltung
Bericht vom 24h-Lauf in Wolfenbüttel
