Leichtathletik

PSVV-Team holt Platz 2 bei Nachtlauf in Dornbirn

12-Stunden Nachtlauf: Ein unvergessliches Erlebnis und eine riesen Herausforderung für Körper und Psyche – oder “12 Stunden können verdammt lang sein!”


Alex Andahazy, Klaus Winder, Peter Ilko und Andi Fabry starteten in der Nacht vom 23. auf den 24. Mai als PSV-Runners für den PSV-Vorarlberg beim 12-Stunden-Nachtlauf im Messegelände Dornbirn. Ziel war es, in den zwölf Stunden Laufzeit so viel Runden wie möglich (zu je 1,2 km) zurückzulegen. Start war um 22.00 Uhr. Alex, der einzige Ultraläufer unseres Teams, ging als Startläufer in die erste Runde. Anschließend wurde bis zum Schluss des Rennens durch die Dornbirner Nacht in der gleichen Reihenfolge nach jeder Laufrunde gewechselt.


von links: Andy Fabry, Peter Ilko, Klaus Winder und Alexander Andahazy

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Im Klartext heißt das 35 1,2km-Intervalle über 12 Stunden mit jeweils ca 15 Minuten Pause! Jeder Läufer, der schon einmal Intervalle trainiert hat, weiß was das heißt. Ich bin in meiner Marathon-Vorbereitung gerade mal 6 x 1 km Intervalle mit 6 min Pause gelaufen und war bedient.


Erfolgreiches Debut beim Nachtlauf in Dornbirn – Team PSV-Runners

Die spätere Siegermannschaft schaffte es mit hohem Anfangstempo nach ca 2 Stunden einen  Polster von 2-3 Runden herauszulaufen. Leider bestätigte sich unsere Hoffnung nicht, dass deren Tempo zu hoch war und wir mit unseren Reserven aufholen könnten. Sie hielten den Abstand bis zum Schluss und wurden verdiente Sieger. Wir konzentrierten uns dann auf das Halten des zweiten Platzes und es gelang die Drittplatzierten um über 10 Runden zu distanzieren.

So konnte in der Endabrechnung der 2. Rang von insgesamt 6 teilnehmenden Mannschaften (Kat. 2-4 Läufer) und 100 Euro Preisgeld gefeiert werden. Wir legten insgesamt 137 Runden bzw 165 Kilometer zurück (Durchschnitt 4:19 min pro km). Es war eine große Herausforderung die Balance zwischen Tempo und Krafteinteilung zu finden. Die kurzen Pausen mussten gut genutzt werden, um für die Laufrunden wieder voll fit zu sein, was natürlich mit Fortdauer des Rennens nicht immer einfach war.

Es war für uns alle ein besonderes Erlebnis. Daher wurde nicht nur allein wegen der erfolgreichen Platzierung der Entschluss gefasst im nächsten Jahr wieder mitzumachen und um den Sieg zu kämpfen.

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