Vom 30. Januar bis 6. Februar 2009 fanden die 29. Senioren-Weltmeisterschaften im Skilanglauf in Autrans bei Grenoble (FRA) statt. Hans Peter Schwendinger verfehlte dabei eine Medaille nur knapp!
Das Langlaufgebiet von Autrans ist eine rund 1100 Meter hoch und circa 40 Kilometer nordwestlich von Grenoble gelegene Hochebene. Bereits bei der Besichtigung der Olympiastrecken von 1968 war klar, dass es hier außordentlich schwer werden würde, etwas zu gewinnen.
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Hans Peter Schwendinger führt das Feld im 10 km Sprint (klassisch) an! |
Die Loipen waren sehr selektiv. Am Start waren insgesamt rund 1200 Läufer aus 28 Nationen. Vorallem Russland war in allen Klassen mit 4-8 Atlethen sehr massiv vertreten. Bei herrlichen Winterbedingungen und großem Zuschauerinteresse wurden die ersten Bewerbe durchgeführt. Hans-Peter Schwendinger lief die 30 km im freien Stil und erreichte bei seinem ersten Start Platz 10 in der AK M04 (54 Startet).
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Hans-Peter Schwendinger (2. von links) im Skating über die 30 km Distanz! |
Nur zwei Tage später stand der Sprint über 10 km Klassisch auf dem Programm. In einem spannenden Rennen belegte Hans Peter den undankbaren 4. Rang. Gerade mal 34 Sekunden hinter dem Sieger erreichte er das Ziel und verpasste eine Medaille um 28 Sekunden.
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Stilstudie von Hans Peter Schwendinger im Skating |
Nach einem Ruhetag hatte Hans Peter Schwendinger denn nächsten Auftritt und zwar als Startläufer in der 4 x 5 km Staffel. Nach fantastischem Rennen übergab er als Führender an seinen Teamkollegen. Schließlich reichte es jedoch leider “nur” zu Rang 5.
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Hans Peter Schwendinger führt im Staffelbewerb und übergibt auf Platz 1! |
Der abschließende Marathon im Skating über 45 km war bei sehr warmen Verhältnissen und weichen tiefen Spuren eine extreme Herausforderung, was die Aufgabe von mehr als 20 Läufern allein in der AK 04 (45-50 Jahre) belegt. Um so höher ist der Erfolg von Hans Peter Schwendinger zu bewerten, der Rang 5 hinter 4 russischen Läufern (unter den ersten 12 waren 9 Russen klassiert) belegte.
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Hans Peter Schwendinger führt das Feld an. |
Hans-Peter Schwendinger: “Über die Sprintdistanz von 10 km klassisch war eine Medaille in Reichweite, aber es reichte nicht ganz. Auf den finnischen Sieger fehlten mir nur 34 Sekunden. Der abschließende fünfte Platz im Marathon war für mich ein besonderes Erlebnis. Die Bedingungen waren aufgrund von Nassschnee extrem und führten dazu, dass die Siegerzeit über 2:30 h lag. Normal liegt die Zeit unter 1:50 h. In 2 Jahren gibt es die nächste Gelegenheit. Die Masters-WM wird dann in Britisch Columbia/Kanada ausgetragen.”





