Leichtathletik

Erlebnis BOSTON-Marathon

Mit seiner erfolgreichen Teilnahme am Boston-Marathon 2008 ist Kurt Nachbaur seinem ehrgeizigen sportlichen Ziel wieder einen Schritt näher gekommen.


Kurt Nachbaur hat nämlich ein sehr außergewöhnliches Ziel. Er möchte alle zu den World Marathon Majors (Zusammenschluss der größten Marathonveranstalter) zählenden Marathon-Läufe (Boston, London, Berlin, Chicago und New York) einmal laufen. Am 21.04.2008 stand nach Berlin 2006 der zweite Streich, der Boston-Marathon 2008, auf dem Programm. Hier nun sein kurzer Erlebnisbericht von diesem nicht ganz alltäglichen Marathon-Erlebnis:





Am 18.04.2008, um 06:05 Uhr, startete für mich das Abenteuer Boston-Marathon. Von Innsbruck ging es zuerst nach Frankfurt und von dort weiter nach Boston. Ich bezog dann als erstes mein Zimmer im Hotel Red Roof Inn, ca 30 Minuten außerhalb von Boston. Danach hatte ich zwei Tage Zeit, mich zu akklimatisieren und natürlich auch etwas von Boston zu sehen.























Am Renntag – traditionell der Patriots Day (21.04.2008) hieß es dann früh aufstehen – Tagwache war bereits um 03:45 Uhr! Da ich außerhalb von Boston wohnte, musste ich bereits um 04.45 Uhr per Taxi (öffentliche Verkehrsmittel waren noch nicht in Betrieb) nach Boston, wo ab 06.00 Uhr die offiziellen Busse des Veranstalters zum Start nach Hopkinton abfuhren (einzige Möglichkeit zum Start zu gelangen).

Der Start erfolgte dann erst um 10.00 Uhr. Es war ziemlich kalt und nass, also war es eine ziemlich lange Wartezeit. Für das Rennen selbst war das Wetter hingegen ideal, bei 10° bis 15° und nur leichtem Gegenwind.  Die Strecke war sehr anspruchsvoll, da sechs bis sieben Bergauf- bzw. Bergabpassagen auf mich warteten. Die letzten 3-4 km lief man dann im Stadstzentrum von Boston, wo ja auch das Ziel war.

Bis KM 35 habe ich mich sehr wohl gefühlt und konnte deutlich unter meinem geplanten Tempo laufen. Am Ende musste ich dann das Tempo doch deutlich verlangsamen, schaffte es aber mit der Endzeit 3:34:40 trotzdem noch, unter meinem Zeil (3:35h) zu bleiben.
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Sensationell waren die Sportbegeisterung und die permanenten positiven Zurufe des amerikanischen Publikums. Ab km 21 säumten sportbegeisterte Menschen die Strecke unaufhörlich bis ins Ziel. Dies wurde auch von Lance Armstrong bei einem Interview besonders erwähnt. Der Boston-Marathon stehe hinsichtlich Publikumsbegeisterung in keinem Vergleich zum New York Marathon, und ich denke, der 7-fache “Tour de France”-Sieger weiß wovon er spricht. Jedenfalls war es für mich ein ganz besonderes Erlebnis und die Begeisterung über diesen traditionellen Boston Marathon war auch das ganze Wochenende in der Stadt und Umgebung spürbar.

Nach vollbrachter “Arbeit” waren danach noch ein paar Tage Entspannung angesagt. Als Belohnung ging es gleich am nächsten Tag nach Miami Beach, zum relaxen am Strand und dann leider schon am 25.04. wieder über Frankfurt und Innsbruck zurück nach Hause.






















Nun heißt es noch ein bischen regenerieren, um dann wieder das Training für den nächsten Marathon aufzunehmen. Für den New York Marathon im November habe ich mich bereits angemeldet, sie überprüfen noch meine Qualifikationszeit.

Mit sportlichen Grüßen
Kurt Nachbaur




Bericht über die Vorbereitung und die Ziele von Kurt Nachbaur… 
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