Gendarmeriesportverein, Sektion Schießen PPS:
So fuhren wir das sind 4 Mitglieder des GSV-Vlbg, bestehend aus Dominik Zeller, GP Lustenau, Karl-Heinz Rösler, GP Bregenz, Helmut Rösler, GP Bregenz und dem zivilen GSV-Mitglied Wolfgang Möseneder – am 19.Mai 2005, der Einladung folgend zu der dortigen Landesmeisterschaft nach Gmünd.
Gerne folgten wir der Einladung, da wir von früheren Schießen bei den dortigen Freunden wussten, dass in der bei Gmünd befindlichen und ruhend gelegten Kiesgrube, immer tolle Parcours erstellt werden. Auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht.
Vom niederösterreichischen Motor im Praktischen Pistolen Schießen, Leopold Poldi Wagner und seiner Mannschaft wurden 4 abwechslungsreiche Parcours erstellt.Am 20. Mai 2005 war unser Schießtag und so gingen wir den ersten Parcour an, der sich zwischen verschieden höheren und niederen Gewächsen durchschlängelte.
Nachdem von einem Hometrainer aus die ersten Stahlscheiben umgeschossen wurden, die wieder andere bewegliche Scheiben auslösten, begann die Laufstrecke über unterschiedliches Gelände. Auch mittels Seil mussten verschiedene Geländeunebenheiten überwunden werden, um an die vorgesehnen Schießpositionen zu gelangen.Hatte man die Höhe erreicht und die Schüsse abgegeben, ging es schon wieder mittels Halten an einem Seil abwärts,um an einer Barrikade mit der Schusshand einen Scheibenmechanismus auszulösen. Auch kleine Stahlziele mussten zusätzlich umgeschossen werden.
Glücklich war, wer schnell war und sich keine Fehlschüsse leistete.Da es für uns alle gut lief, beschlossen wir, sofort den nächsten Parcour in Angriff zu nehmen. Nach einer kurzen Besichtigung und taktischen Abwägungen, ging es los.
Entlang eines Waldweges mussten verschiedene Feind- Freundscheiben zwischen den Gebüschen erkannt und beschossen werden.Dabei sollten natürlich keine zu beschießende Scheiben übersehen werden, da solche Fehler sich sofort auswirkten, in dem sie nicht nur ein saftiges Minus einbrachten, sondern sie konnten auch keine weiteren Scheiben auslösen und diese somit auch nicht mehr für den Schützen sichtbar wurden.
Da dieser Parcour allen Spaß machte, wurde nach einem Magazinwechsel ein zweiter, gleichartiger Durchgang geschossen, ehe die Trefferaufnahme erfolgte.Auch hier konnte der eine oder andere von uns ein breites Grinsen über den Erfolg aufsetzen, andere von uns hatten weniger zu grinsen. Aber es kam ja noch ein Parcour, um die Scharte auszuwetzen.
Dabei handelte es sich um einen langen Laufparcour mit anspruchsvollen Stationen. Hatte bis dahin einer, der meistens bei der Siegerehrung vorne steht, noch etwas zu lachen, war nach der Trefferaufnahme ein langes Gesicht angesagt.Offensichtlich hat ihm das lange Warten in der Sonne die ganze Konzentration vernichtet, sodass ihm vermeidbare Fehler passierten. Na gut, im nächsten Jahr kann alles wieder besser gemacht werden.
Trotzdem waren wir Vorarlberger, obwohl wir den weitesten Weg hatten, die letzten Schützen, die nach dem gemütlichen Hock den Schießplatz verließen.
Plazierungen unter 230 Teilnehmer aus Deutschland, Tschechien und Österreich
Allgemeine Klasse: 15. Dominik Zeller
Senioren Klasse: 2. Helmut Rösler, 4. Karl-Heinz Rösler
Gäste Klasse: 6. Wolfgang Möseneder
Mannschaft: Von insgesamt 18 Mannschaften belegten wir den 5. Rang.
Sektion Schießen:
Helmut Rösler
