Herbert Keckeis: Vom Eishockeycrack zum Head-Schieri
STECKBRIEF Name: KECKEIS Herbert Geburtsdatum: 11. Februar 1962 Familienstand: verheiratet mit Annemarie, 2 Söhne (12 u. 5 J.) Wohnort: Feldkirch Dienststelle: PI Feldkirch Hobby: Skitouren, Bergsteigen, Reisen, Ski- u. Radfahren Sportliche
Ein Mann, der die Eishockeytricks und Kniffs sowohl als Aktiver als auch Linesmen in- und auswendig kennt, ist der Feldkircher Herbert Keckeis. Bereits 1975 drehte der damals 13jährige mit seinem Eishockeyschläger seine ersten Runden auf dem rutschigen Parkett der Vorarlberghalle.
Schon relativ bald kristallisierte sich heraus, daß es sich bei Herbert Keckeis um einen talentierten Eishockeycrack handelt. In Form von Einberufungen in die verschiedenen österreichischen Auswahlteams wurden die Talentespäher im österreichischen Eishockeyverband auf den Oberländer aufmerksam. 400 Spiele für die VEU Feldkirch
In den Jahren 1978 bis 1985 spielte der 2-fache Familienvater in der Kampfmannschaft der VEU Feldkirch und konnte sich in diesem Zeitraum gleich drei österreichische Meistertitel gutschreiben lassen. 400 Spiele und unzählige Fahrtkilometer bleiben Herbert Keckeis noch sehr gut in Erinnerung an diese Meilensteine in seiner
Eishockeykarriere.
Mit den Eintritt in die Gendarmerieschule kam es im Jahre 1985 zu einer Unterbrechung der Eishockeyleidenschaft im Hause Keckeis. Da aber bekanntlich “Alte Liebe nicht rostet” holte “Herby” zu Weihnachten 1989 noch einmal tief Luft und brachte den Fulltimejob Gendarmeriebeamter und die Eishockeybundesliga noch einmal unter einen gemeinsamen Eishockeyhelm. Als Lohn für seine Bemühungen konnte sich der Gendarmeriebeamte beim GP Gisingen die Medaille für seinen 4. Österr. Meistertitel um den Hals hängen. Das endgültige Aus als VEU Feldkirch “Arbeitsbiene” kam im Jahre 1991, als die Doppelbelastung Beruf und Hobby zu viel Zeit in Anspruch nahm.
Frontenwechsel vom Crack zum Schieri
Trotz aller negativen Erlebnisse mit den Schiedsrichtern, wechselte Keckeis im relativ späten Alter von 32 Jahren in Berufsstand der Schiedsrichter bzw. Linesmen über. Durch seine langjährigen praktischen Erfahrungen mit der Hartgummischeibe gestaltete sich der Dressentausch von rot/schwarz auf gestreift nicht allzu schwer.
Ab 1995 gab es die ersten Einsätze in der Alpen- und Bundesliga sowie als internationaler Linienrichter zu verzeichnen.
Erfolge:
Aufstieg in der Gruppe A – Kapitän der österr.
Spieler bei der Junioren-WM in Deutschland
in Tokyo (3. Rang, ohne Niederlage)
Teilnahme an der Junioren-WM der Gruppe B
in Holland (2.Platz)
Eishockeymeister mit der VEU Feldkirch
